Jobmessen und Co. So kämpfen Unternehmen, Behörden und Polizei um Auszubildende

Arzfeld/Bitburg-Prüm · Mussten Schüler vor einigen Jahren noch um Ausbildungsstellen bangen, sind heute immer stärker Unternehmen in der Pflicht. Auch der öffentliche Dienst spürt, dass er um Auszubildende kämpfen muss. Auch, weil ihr Hauptargument nicht mehr zu ziehen scheint.

 Auch im Handwerk fehlt es an Auszubildenden.

Auch im Handwerk fehlt es an Auszubildenden.

Foto: dpa/Patrick Pleul

War zugegebenermaßen keine sonderlich schöne Zeit, die Suche nach einer Ausbildungsstelle damals. Bewerbung schreiben, ausdrucken, in eine Mappe packen und wegschicken. Schnell mal mehrere täglich – in der Hoffnung, dass Post zurückkommt (und nicht nur die Mappe inklusive Ablehnung). Und dann, irgendwann, stolz wie Bolle sein, wenn man zum Einstellungstest eingeladen wurde, um mit etlichen anderen Bewerbern in einem Raum zu sitzen. Auch das geschafft, Vorstellungsgespräch. Von Mama und Papa den Hemdkragen richten lassen, überzeugen. Es war ein steiniger Weg, hatte man doch so viel Konkurrenz.