So läuft es auf den Eifel-Campingplätzen

Urlaub in der Eifel : So läuft es auf anderen Campingplätzen

Es gibt im Eifelkreis jede Menge Campingplätze und fast alle freuen sich über eine ausgebuchte Hochsaison. Einige haben ein bisschen mehr erzählt und setzen auf besondere Akzente.

Mèlani Bakker und Roy Betten aus den Niederlanden haben vor rund einem Jahr den Campingplatz in Kyllburg gekauft und viel renoviert. Der sehr naturnahe, familiäre, kleine Platz zu beiden Seiten der Kyll kann schon erste Erfolge einfahren. Bei der Umfrage von zoover.nl landet der Platz mit 9,3 Punkten insgesamt unter den besten Fünf .

„Wir reduzieren langsam die Zahl unserer Dauercamper und setzen mehr auf Touristen“, sagt Mèlani Bakker. Davon soll auch Kyllburg profitieren. Als Besonderheit gibt es hier sogenannte Glamping-Zelte. Die Wortneuschöpfung aus Glamour und Camping kommt aus Großbritannien. Hier werden die Annehmlichkeiten eines Hotels mit dem rustikaleren Camping verbunden. Die Zelte sind mit allem ausgestattet, einzig die Sanitäranlagen sind nicht integriert.

„Wir legen viel Wert auf einen ökologischen Platz“, sagt Bakker. Beim Spielplatzneubau hätten sie auf Plastik komplett verzichtet und alles aus Holz gebaut, ähnlich geht das Paar bei den weiteren anstehenden Arbeiten vor.

 Auch in Neuerburg sind Niederländer die Besitzer des Campingplatzes. Aart Nugteren und Maria Frensen haben den Platz 2009 übernommen und freuen sich über eine ausgebuchte elfte Hochsaison. Mit 102 Plätzen, zwei Ferienwohnungen, einer Holzhütte und 16 Dauerstellplätzen bieten sie genügend Raum. Während in der Hauptsaison 95 Prozent Niederländer da sind, hat Nugteren eine Besonderheit festgestellt: „Es kommen immer mehr Besucher aus deutschen Großstädten, die sich hier erholen wollen.

Im Campingpark Eifel in Waxweiler gibt es Platz für 100 Camper und 100 Ferienhäuser. Dass es in diesem Jahr wieder klappt, ist der harten Arbeit über den Winter zu verdanken. Beim Hochwasser 2018 wurde fast alles zerstört. „Umso mehr freuen wir uns, dass wir jetzt ab Ende Juli ausgebucht sind“, sagt Geschäftsführerin Claudia Suringh. Beliebt sei der Platz an der Prüm für sein Kinderprogramm, daher kämen viele Familien gerne wieder.

Mit heute 400 Stellplätzen ist der Platz an der Sauer in Bollendorf bereits seit den frühen 1960er Jahren existent. Dabei ist man nicht untätig und hat im Laufe der Jahre mit dem Bau eines Schwimmbades dem Gästeschwund gelungen entgegengewirkt. In dieser Saison können sich die Betreiber über viele Besucher freuen. „Wir haben auch viele Camper aus Trier oder dem Saarland“, erzählt Monika Richard.

Der gemeindeeigene Campingplatz Echternacherbrück bietet – inklusive Dauercamper – 500 Plätze an. „Das sehr gute Wetter an den verlängerten Wochenenden hat uns gute Besucherzahlen beschert“, sagt Verwalter Erwin Tix. Und auch für die Hauptsaison sieht es gut aus: In den nächsten vier bis fünf Wochen ist der Platz an der Sauer mit angeschlossenem Freibad ausgebucht.

Auch auf den Campingplätzen in Irrel (Campingplatz Nimseck und Campingplatz Südeifel) und Bleialf vermelden die Betreiber eine sehr gute Auslastung.

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