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Kolumne: So schön ist Dockendorf

Kolumne : So schön ist Dockendorf

Wir sind ganz glücklich hier, sagt Ortsbürgermeister Stefan Rodens über das Leben in Dockendorf, in der Verbandsgemeinde Bitburger Land. Glücklich kann er sich auch schätzen, hat er doch bei der Wahl stolze 91 Prozent der Stimmen bekommen.

Mit diesem Vertrauensbeweis durch die Wähler kann er die anstehenden Projekte angehen, wie zum Beispiel die Erneuerung der Straßenbeleuchtung, die noch aus den 50er und 60er Jahren stammt. Es sollen auch zusätzliche Laternen aufgestellt werden. Also mehr Licht für die Gemeinde. Wie andernorts auch müssen im Ort in den nächsten Jahren Straßen saniert werden. Am Spielplatz hingegen tut sich jetzt schon etwas: „Er wird zurzeit erneuert, die Geräte sind in die Jahre gekommen, das ist auch eine Frage der Unfallverhütung“, sagt der Ortschef. Glücklicherweise gibt es für den Spielplatz auch genügend Nutzer, leben in dem 230-Einwohner-Ort doch auch etwa 40 kleine Dockendorfer. In Sachen Neubaugebiet steht auch was auf der To-do-Liste: „Alle Bauplätze ,Auf Gründ’ sind verkauft. Der Rat muss über eine Erweiterung entscheiden“, sagt der 56-Jährige. Und ergänzt: „Der angrenzende Sportplatz könnte der Erweiterung zum Opfer fallen. Für den findet sich aber auch eine Ersatzmöglichkeit, Flächen gibt es ja genug.“

In Sachen Leerstände hat Dockendorf auch Glück, denn es sind nur zwei Häuser unbewohnt, wovon eins zum Verkauf steht. Dabei soll es sich laut Ortsbürgermeister um ein „schönes Objekt“ handeln. Für das Vereinsleben ist die DJK Dockendorf-Ingendorf zuständig, und da es keine Kneipe im Ort gibt, will man testen, ob organisierte Früh- oder Nachmittagsschoppen ankommen, verrät Rodens. Was er denn anschaffen würde, wenn die Gemeinde mehr Geld hätte?. „Dann würde ich mehr in den Spielplatz investieren“, sagt der Familienvater. Apropos Geld, auch bei den Finanzen hat die Gemeinde eine glückliche Hand, denn Dockendorf ist schuldenfrei. Und zudem wartet sie auf die Umsetzung der Windkraft, drei Anlagen sollen auf dem Dockendorfer Berg errichtet werden, das bringt ja auch was ein.