Sohn soll 171 000 Euro des dementen Vaters veruntreut haben

Bitburg · Er soll seinen demenzkranken Vater betrogen haben: Einem 57-jährigen Mann wird zur Last gelegt, 171 000 Euro veruntreut zu haben. Am Mittwoch, 2. November, beginnt der Prozess vor dem Amtsgericht Bitburg.

Bitburg. Vor dem Amtsgericht wird am Mittwoch, 2. November, ein Fall von Veruntreuung verhandelt. Einem 57-jährigen Mann wird dabei von der Staatsanwaltschaft zur Last gelegt, das Vermögen seines Vaters veruntreut zu haben.
In den Jahren 2007 bis 2009 soll der Angeklagte rund 171 000 Euro für seine eigenen Zwecke verbraucht haben. Der Vater war demenzkrank und nicht geschäftsfähig, sein Sohn war als sein Betreuer bestellt.
Der Sohn soll mit dem Geld unter anderem seinen Lebensunterhalt bestritten haben. Zudem soll er sich mit dem Vermögen des Vaters Wertpapiere gekauft, sein Anwesen ausgebaut und ein Auto gekauft haben.
Auch die Lebensgefährtin des Sohnes soll in dessen unerlaubten Ausgaben des Vermögens mitverwickelt sein. Ihr Fall wird jedoch gesondert in einem anderen Verfahren verhandelt. alo