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Speicher: Landesbetrieb Mobilität will Kreisverkehr nicht sanieren

Verkehr und Stadtgeschehen : Holprige Angelegenheit - Wie geht es mit dem Speicherer Kreisel Richtung Trier weiter?

Der Zustand eines Kreisverkehrs in Speicher sorgt für Diskussionen. Muss er saniert werden? Wir haben beim zuständigen Landesbetrieb Mobilität (LBM) nachgefragt.

Mehr als 1700 Wagen rollen täglich über den Kreisverkehr an der L 36. Die meisten Autofahrer, die von Speicher aus Richtung Trier oder Fidei fahren, drehen hier ihre Runden. Und das ist dem Kreisel am Neubaugebiet Lermesbrück auch anzusehen und anzumerken. Spurrillen, Unebenheiten und jede Menge Flicken zieren den Asphalt. Oder wie Günter Schneider, Bürger und ehemaliger Beigeordneter der Stadt es ausdrückt: „Der Zustand lässt doch sehr zu wünschen übrig.“

Und Schneider ist nicht der einzige, der sich eine baldige Sanierung der Verkehrsinsel wünschen würde. Dabei ist der Knotenpunkt im Osten der Stadt, dort wo sich K 38 und L 36 treffen, noch keine 15 Jahre alt. 2007 wurde der Kreisel nach langer Planungszeit eröffnet. Er sollte damals zur Verkehrsberuhigung beitragen.

Ausbau bald nötig?

Gerast wird hier seitdem nur noch selten. Stark befahren ist die Strecke aber weiterhin. Wird demnach bald ein Ausbau nötig sein? Wir fragen beim für die Instandhaltung des Eifeler Straßennetzes zuständigen Landesbetrieb Mobilität (LBM) in Gerolstein nach. Und bekommen eine klare Antwort.

„Eine größere Sanierung“ sei „nicht vorgesehen und auch noch nicht erforderlich“, sagt Bruno von Landenberg, stellvertretender Leiter der Behörde. Auf die Anfrage unserer Zeitung hin hätten sich Fachleute den Kreisverkehr noch einmal angesehen. Und festgestellt, dass die Fahrbahn sich „in einem wenn auch nicht optimalen, aber doch verkehrssicheren Zustand“ befinde.

Setzungen oder größere Schäden im Straßenbelag gebe es keine. Und wenn doch einmal Risse auftauchten? Dann werden diese, wie auch in der Vergangenheit, von den Straßenmeistereien ausgebessert, heißt es beim LBM.