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Spendenaktion für die Ukraine: Geschenke für Kinder

Hilfsaktion : Hilfe benötigt: Eifeler will Kindern in der Ukraine zu Weihnachten eine Freude machen

Mit Geschenken in die Ukraine: Was der Oberkailer Thomas Brausch plant und warum er dafür noch Hilfe braucht.

Einen Schlitten hat Thomas Brausch nicht. Also keinen, in dem man in die Ukraine fliegen kann, versteht sich. Dennoch kann man den Oberkailer durchaus als etwas wie einen Weihnachtsmann bezeichnen, wenn auch im Transporter. Denn Brausch sammelt aktuell Güter, die er den Kindern in der kriegsgebeutelten Ukraine schenken kann.

„Hauptsache, die Sachen machen die Kids glücklich“, sagt er. Schon in den vergangenen Monaten organisierte Thomas Brausch Transporte in die Ukraine. Diesmal konzentriert er sich auf die Kinder, denen er zu Weihnachten wenigstens kurz ein Lächeln aufs Gesicht zaubern will: „Versuchen wir ein paar Kindern das Leid zu nehmen und ihnen ein frohes Fest zu bescheren“, sagt er.

Spielzeug, Schlafsäcke, Schuhe

Sein Plan zu dieser Freude: Zunächst sammelt er im heimischen Oberkail (Adresse und Infos siehe unten) verschiedene Dinge. Vor allem warme Winterkleidung wie Schneeanzüge wird gebraucht. Diese soll jedoch sauber sein, ganze Säcke mit Kleidung kann Brausch aus logistischen Gründen diesmal nicht annehmen. Auch Spielzeug (neu, gebraucht – aber nicht defekt), Süßigkeiten (nicht selbst gebacken), Schlafsäcke und Decken (sauber und nicht defekt) sowie Winterschuhe und Stiefelchen (bitte nicht abgenutzt) wird gerne angenommen.

Thomas Brausch wird dann zum Weihnachtsmann und verpackt die Güter: „Sonst wären es ja keine Geschenke“, sagt er. Noch einfacher sei es jedoch, wenn die Sachen bereits verpackt vorbei gebracht werden würden. Sollte sich jemand dafür entscheiden, dann sollten die Geschenke beschriftet sein, so dass man erkennt, ob das Geschenk für Mädchen oder Junge und für welche Größe, beziehungsweise welches Alter, gedacht ist. „Alternativ nehme ich auch noch Geschenkpapier und Klebeband“, sagt Thomas Brausch.

Mit diesen Geschenken fährt er dann in die Ukraine. Wenn alles klappt, soll die Fahrt in die Hauptstadt Kiew gehen, wo er bei Kindergärten und Schulen vorbeischauen und Geschenke abgeben will. Sein Ziel: „Ich hoffe ich kann mit meiner Aktion ein wenig Leid lindern.“

Gesammelt wird bei Thomas Brausch zu Hause in der Schulstraße 3 in Oberkail. Wer sich mit Geld beteiligen möchte, der kann das hier über eine Spendenkampagne tun: https://gofund.me/20a4f993
Die Spendensammlung läuft bis zum 16. Dezember.