Spitzennachwuchs aus Schlausenbach

Auw-Schlausenbach/Koblenz · Zuerst wurde er Kammersieger im Bezirk Trier, jetzt ist er der Beste in Rheinland-Pfalz: Alexander Nosbers aus Auw-Schlausenbach hat den Landesentscheid in Koblenz gewonnen. Der junge Straßenbauer hat sein Handwerk bei der Stadtkyller Firma Backes gelernt.

 Hat noch einiges vor: Landessieger Alexander Nosbers auf der Baustelle in Neuendorf. TV-Foto: Fritz-Peter Linden

Hat noch einiges vor: Landessieger Alexander Nosbers auf der Baustelle in Neuendorf. TV-Foto: Fritz-Peter Linden

Auw-Schlausenbach/Koblenz. Toller Erfolg für einen jungen Eifeler Handwerker: Alexander Nosbers aus Auw-Schlausenbach ist Landessieger bei den Straßenbauern. Beim Wettbewerb in Koblenz belegte er den ersten Platz und ist nun für den Bundesentscheid qualifiziert, der im November voraussichtlich in Berlin ausgerichtet wird.
Die Aufgabe der Prüflinge, bundesweit in allen Wettbewerben gleich, habe darin bestanden, einen kleinen Straßenabschnitt mitsamt Gehweg plangemäß einzurichten, anzulegen und zu pflastern, sagt Alexander Nosbers.
Sein großartiges Abschneiden freut nicht nur seinen Ausbildungsbetreuer und Vorarbeiter Werner Klein, der übrigens auch aus Schlausenbach stammt. Auch Chef Horst Backes - vor 23 Jahren selbst Zweiter beim Landesentscheid - zeigt sich stolz über den erfolgreichen Lehrling: "Sehr fleißig", sei der 19-Jährige. "Ehrgeizig, zuverlässig und ein Handwerker durch und durch. Ein richtiger Eifeler Junge." Wenn es irgendwo brenne, sei Alexander da. "Er hat auch Zukunftsperspektiven bei uns." Vorarbeiter, Meister, Techniker, Bauleiter - Nosbers stünden in der Firma "alle Wege offen".
Zurzeit arbeitet Alexander Nosbers auf der Backes-Baustelle an der Ortsdurchfahrt von Neuendorf, die in den kommenden Wochen abgeschlossen werden soll (der TV berichtete). Und will, wie er sagt, erst einmal ein Jahr in der Firma und im gelernten Job weitermachen, "um noch Berufserfahrung zu sammeln. Und dann will ich nächstes Jahr meinen Meister machen."
Wie es dann mit ihm weitergehen soll, stehe noch nicht fest: Mit dem Meister habe er die Berechtigung, an der Fachhochschule zu studieren. "Das wäre auch ein Weg, der in Erwägung käme, entweder Techniker oder Bauingenieur." fpl