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Stadt Bitburg erneuert ihre Parkautomaten

Kommunale Wirtschaft : 15 neue Parkscheinautomaten für die Stadt Bitburg

Die Parkscheinautomaten in Bitburg werden erneuert. Die alten Geräte wurden bereits demontiert, neue werden in den kommenden Tagen installiert.

Während der Corona-Pandemie verzichtete die Stadt Bitburg über Monate auf die Einnahmen der bewirtschafteten Parkplätze (der TV berichtete). Nun sind sogar überall in der Stadt die Parkscheinautomaten verschwunden. Paradiesische Zustände - Autofahrer sollten sich daran aber lieber nicht gewöhnen, denn in wenigen Tagen ist das kostenlose Parken schon wieder vorbei: die Automaten werden nur nämlich nur gegen moderne Geräte ausgetauscht und nicht einfach abgeschafft.

In seiner Sitzung Mitte Januar hatte der Stadtrat entschieden, dass die vorhandenen Geräte ausgetauscht werden. Die Verwaltung verwies in ihrer Vorlage auf die Notwendigkeit. Die Automaten seien veraltet und anfällig für Störungen. Reparaturen wiederum seien kaum mehr möglich, da am Markt keine Ersatzteile für die Geräte erhältlich seien.

Mitarbeiter der Stadt haben bereits vorige Woche damit begonnen, die alten Parkscheinautomaten abzumontieren und auch drei Fundamente für neue Standorte gegossen. Insgesamt werden 15 Geräte installiert. Bis sie stehen und im Betrieb sind, kann noch einige Tage weiter kostenlos geparkt werden. Übrigens wird mit der Neumontage auch eine nun schon lange dauernde Übergangsphase am Parkplatz Grüner See unter dem Rathaus enden. Zwar wird der sanierte Platz schon seit seiner Freigabe wieder als Parkraum genutzt, vor der Anschaffung und Installation der neuen Automaten war dort parken aber zunächst noch kostenlos.

Die Investition der Stadt liegt für die 15 Geräte bei etwa 60000 Euro. Laut Einschätzung der Verwaltung sei dies aber schnell wieder erwirtschaftet – vorausgesetzt die Corona-Pandemie nimmt nicht noch einmal soviel Fahrt auf wie in den vergangenen Jahren. Gehe man von einem Vergleichswert 2018 aus, sei die Investition nach ein bis zwei Monaten wieder erwirtschaftet – so die Rechnung in der Vorlage. Allerdings brachen die Einnahmen in den Corona-Jahren 2020 und 2021 erheblich ein. Zum einen wegen der Lockdowns, andererseits aber auch durch den bewussten Bewirtschaftungsverzicht zur Förderung des Einzelhandels.

In den Corona-Jahren 2020 und 2021 hatte der Stadtrat nämlich beschlossen, teils für mehrere Monate auf die Parkgebühren zu verzichten. Kämmerer Alexander Zimmer erklärte im vorigen Frühjahr dem TV gegenüber, dass die Stadt für 2020 beispielsweise mit Einnahmen von 550 000 Euro gerechnet habe, letztlich aber nur 400 000 Euro und damit 150 000 Euro weniger erwirtschaftet worden seien als geplant.