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Stadt Bitburg nutzt die „meinOrt-App“, um Bürger rasch mit Neuigkeiten versorgen zu können.

Digitale Medien : Stadt Bitburg will Bürger schnell mit Neuigkeiten versorgen

Mit der „meinOrt-App“ kann die Verwaltung Nachrichten in relativ kurzer Zeit verbreiten. Wieviele das Angebot überhaupt nutzen, ist noch nicht bekannt.

(ma)  Die einen nutzen die  freigeschaltete DorfFunk-App und die Stadt Bitburg nutzt seit April die  „meinOrt-App“ des Verlags Linus Wittich, der auch die Rathaus-Nachrichten und viele weitere Mitteilungsblätter der Kommunen druckt (der TV berichtete). Die Stadt möchte die Bevölkerung schnellstmöglich auf diese Weise  über lokale Ereignisse  informieren, wie sie in einer Pressemitteilung betont. Die Nachrichten landen auf dem Smartphone derer, die die App heruntergeladen haben.

Dabei handelt es sich größtenteils um Rathaus-Nachrichten. Künftig sollen weitere Komponenten zur Kommunikation zwischen Bürgern und Verwaltung, Stellenbörsen, Veranstaltungskalender und weitere Info-Services eingebunden werden.

Anders als die DorfFunk-App ist die „meinOrt-App“nicht interaktiv.  Die Nutzer können keine eigenen Beiträge einstellen, es gibt auch keinen Plausch, wie bei der Dörfer-App. Nützlich ist das digitale Angebot dennoch, um kurzfristig  über die  Schließung einer Behörde zu informieren, die sich gerade erst ergeben hat, oder wenn rasch noch mal ein Einsatz gegen den Eichenprozessionsspinner nötig sein sollte oder wenn eine Fundkatze aufgetaucht ist. So kann der Bürger, der die App hat, schnell diese Neuigkeiten erfahren.

„In der Corona-Krise ist der Nutzer auf diese Weise auch leider über sehr viele Absagen von Veranstaltungen informiert worden“, sagt Stadtpressesprecher Werner Krämer. Er hofft, dass sich das auch mal wieder ändert.

Da heutzutage nahezu jeder   im Besitz eines Smartphones sei und es auch  stets bei sich habe, könne ein Großteil der Bitburger Bürger schon sehr schnell erreicht werden, so der Hintergedanke.

 Die  meinOrt-App läuft auf allen handelsüblichen Smartphones/ Tablets. „Hier gibt es brandaktuell alle Infos der Stadtverwaltung, von Vereinen und anderen Organisationen. Und die Nutzung spart auch für alle Zeit. So können zum Beispiel während der Corona-Pandemie Neuigkeiten wie auf der Homepage www.bitburg.de direkt veröffentlicht werden und sind unabhängig vom Erscheinungstermin der Rathaus-Nachrichten“, heißt es in der Pressemitteilung der Stadtverwaltung. Diese neue Art der Nachrichtenübermittlung macht natürlich nur Sinn, wenn auch viele Bürger auf diese Art per Smartphone erreichbar sind oder erreichbar sein wollen. Noch gibt es keine Informationen darüber, wie viele die   meinOrt-App nutzen.

„Das Service-Team entwickelt gerade eine Möglichkeit für uns, die Nutzerzahlen einzusehen. Das ist allerdings noch nicht fertig. Wir gehen davon aus, dass wir  in ein paar Wochen erste Zahlen nennen können“, wie Pressesprecher Werner Krämer dazu auf Anfrage mitteilt.

Die neue meinOrt-App kann kostenlos im Google Play Store oder im App-Store heruntergeladen werden.

Weitere Infos und Download unter https://play.google.com/store/apps/details?id=com.voidmod.meinort oder https://apps.apple.com/de/app/meinort/id