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Stadthalle ist wieder nutzbar

Stadthalle ist wieder nutzbar

Ein halbes Jahr lang war die Neuerburger Stadthalle aufgrund der maroden Rettungswegbrücke für größere Veranstaltungen gesperrt. Nach umfangreichen Sanierungsarbeiten ist das Gebäude nun wieder von der Bauaufsichtsbehörde freigegeben worden.

Neuerburg. Zum Ende hin wurde es etwas eng. Doch es hat hingehauen. Rechtzeitig zur Kappensitzung am Samstag war die Stadthalle wieder einsatzbereit. Dass sie das die Monate davor nicht war, lag an der Rettungswegbrücke. Die war nämlich derart marode, dass die Untere Bauaufsichtsbehörde des Eifelkreises im vergangenen Sommer die Nutzung der Stadthalle weitgehend untersagt hatte. Das Holz der Brücke war an vielen Stellen morsch. Und dort, wo der Übergang mit dem Gebäude verbunden war, hatte ein mit der Untersuchung beauftragtes Ingenieurbüro ebenfalls gravierende Schäden festgestellt.
Da die acht Meter lange und 1,25 Meter breite Brücke nicht mehr zu retten war, wurde sie komplett durch eine neue Rettungstreppe ersetzt. Zudem wurde auch der Rettungsweg, der über das Dach des Erdgeschosses zur Stadthalle im ersten Stockwerk führt, erneuert. Rund 100 000 Euro hat die Stadt Neuerburg die Beseitigung der Mängel laut Stadtbürgermeisterin Anna Kling gekostet. Darüber hinaus sei auch noch viel in Eigenleistung gemacht worden.
"Ich hoffe, dass wir damit jetzt aus dem Gröbsten raus sind", sagt Kling, die mit der Situation insgesamt nicht besonders zufrieden ist. Zum einen, weil in der erst 15 Jahre alten Stadthalle nach Aussage von Kling schon des Öfteren Mängel aufgetreten sind, zum anderen, weil die Gesamtsituation etwas ungünstig ist. Die Stadthalle liegt nämlich nicht nur im ersten Stockwerk, sondern auch in einem Gebäude, das sich die Stadt mit einem Privateigentümer teilt.
Bis vor gut zwei Jahren war im Erdgeschoss ein Rewe-Markt. Und über das seitdem leer stehende Ladenlokal, das derzeit zum Verkauf steht, führt der Rettungsweg der Stadthalle.