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Stadttore bald in neuem Glanz

Stadttore bald in neuem Glanz

Im Rahmen der Dorfentwicklung wird in Dudeldorf gerade eine ganze Menge gearbeitet und investiert. Durch den Bau eines neuen Weges sollen Teile des Ortes wie das Neubaugebiet oder der Dorfladen besser fußläufig zu erreichen sein. Im Rahmen des Leader-Projektes werden auch die beiden Stadttore saniert.

Dudeldorf. "Inwertsetzung", sagt Stefan Lonien, sei das Zauberwort. Der Ortsbürgermeister von Dudeldorf spricht über die beiden Stadttore und das, was dazwischen passiert. Wer dieser Tage durch Dudeldorf kommt, der findet zunächst das obere und untere Stadttor verhüllt vor. Nein, es handelt sich nicht um ein Kunstprojekt, so wie Christo und Jeanne-Claude einst den Berliner Reichstag verhüllten. Hinter den Stoffbahnen sind Dachdecker und Verputzer am Werk.Früchte der Dorfentwicklung


Im Rahmen des Leader-Projekts wird dieser Tage in Dudeldorf einiges getan. "Wir investieren 210 000 Euro", erläutert Lonien. Für dieses Geld wird unter anderem eine neue Verbindung zwischen Dudeldorf und Ordorf geschaffen.
"Der Weg soll eine schnelle fußläufige Verbindung insbesondere für Senioren, Kinder und Jugendliche herstellen", erklärt Lonien. In Workshops wurden verschiedene Ideen erarbeitet, die den Weg nicht nur zu einer schnellen Verbindung, sondern auch zu einem Erholungs- und Geschichtspfad machen sollen. Außerdem wird es am Wegesrand am Langenbach einen Fest- und Freizeitplatz für alle Generationen geben. Von der Investitionssumme, die zu 55 Prozent aus den Töpfen des Leader-Programms der EU stammt und zu 45 Prozent aus den Kassen der Ortsgemeinde fließt, wird nicht nur der neue Weg entstehen, sondern auch eine Freizeitanlage mit Tipis, Sitzplätzen und Spielgeräten ausgestattet. "Wir wollen dank des neuen Weges den Dorfladen fußläufig erschließen, das Neubaugebiet an die Freizeitfläche anbinden sowie Burg, Gemeindehaus, Gastronomie und die Stadttore besser erlebbar machen", erklärt Lonien die Idee, die im Rahmen der Dorfentwicklung vorgeschlagen wurde.Bauarbeiten bis Ende November


Deshalb werden laut Lonien auch die beiden Stadttore als Wahrzeichen Dudeldorfs inwertgesetzt. Das bedeutet, dass auf dem unteren Stadttor ein neues Walmdach installiert wird, wie es auf dem oberen Stadttor zu sehen ist, neue Fenster eingebaut werden und ein neuer Anstrich aufgebracht wird. Ähnlich sieht es beim oberen Stadttor aus. Dort wird das Dach neu gedeckt, eine neue Dachrinne installiert und es werden neue Fenster eingesetzt.
Wenn das Wetter mitspielt, dann werden die Stoffbahnen bis Ende November wieder abgehängt sein. Das würde Lonien und die Besucher besonders freuen, dann nämlich findet in Dudeldorf der Weihnachtsmarkt statt. Die abgehängten Stoffbahnen würden bedeuten, dass das Dudeldorfer Wahrzeichen pünktlich fertig geworden ist. jör