Stadtwerke-Chef Rolf Heckemanns gestorben

Stadtwerke-Chef Rolf Heckemanns gestorben

Bitburg (scho) Er hat mehr als 25 Jahre für die Stadt Bitburg gearbeitet - seit 2008 als Leiter der Stadtwerke. Rolf Heckemanns kannte sich aus mit dem Betrieb der Parkhäuser, hat den Verkauf des alten Bahngleis abgewickelt, die Kläranlage der Stadt so umgerüstet, dass sie selbst die Energie produziert, die sie verbraucht und natürlich liefen alle Kanal- und Leitungssanierungen über seinen Tisch.

Plötzlich und unerwartet ist Rolf Heckemanns am Montag im Alter von 61 Jahren gestorben.
"Mit Bestürzung und tiefer Trauer haben wir vom Tod unseres Kollegen und Werkleiters erfahren", sagt Bürgermeister Joachim Kandels. Der Werke-Chef, der fast jede Stadtratssitzung mitverfolgte, war im Kreis seiner Kollegen beliebt - auch wegen seiner Kompetenz und Erfahrung. Nach Abitur und Studium war Rolf Heckemanns zunächst in der Privatwirtschaft und beim Staatsbauamt Koblenz-Nord tätig, bevor er zum 1987 als Tiefbau-Ingenieur ins Bitburger Stadtbauamt kam. Von 1990 bis 1996 wechselte er auf eigenen Wunsch zum damaligen Wasser- und Schifffahrtsamt in Trier, kam dann aber zurück und begann bei den Bitburger Stadtwerke, wo er zunächst zum Teamleiter und 2002 zum stellvertretenden Werkleiter aufstieg und schließlich zum Stadtwerke-Chef befördert wurde.
Stellvertretend für alle Mitarbeiter der Stadtverwaltung sagt Joachim Kandels: "Unser tief empfundenes Mitgefühl gilt seiner Ehefrau, seinem Sohn und allen, die um ihn trauern. Wir werden Rolf Heckemanns sehr vermissen."

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