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Stahler Jugend hält Tradition hoch und verbrennt den Winter

Stahler Jugend hält Tradition hoch und verbrennt den Winter

Ein alter Eifeler Brauch hat immer noch viele Anhänger: Am ersten Sonntag nach Fastnacht wird traditionsgemäß der Winter endgültig verbrannt. Und auch wenn es noch keinen richtigen Winter gab, das Hütten- oder Burgbrennen findet statt. Schließlich ist diese Tradition so alt wie die Germanen.

Früher sammelte die Dorfjugend Stroh, heute sind es Geld und Süßigkeiten. Mit 20 Helfern ist das 16,50 Meter hohe Kreuz mit Blick auf Stahl von Hand hochgestemmt worden. Die Balken bestehen aus viel Draht, Stroh und langen Nägeln. Auch der ehemalige Maibaum ist im Querbalken verarbeitet. Früher haben die zuletzt geheirateten Pärchen im Ort ein Essen zubereitet, was vielerorts noch so ist. In Stahl organisieren heute die Freiwillige Feuerwehr und der Dorf- und Förderverein das Spektakel mit einer Feier, bei der Nautzen und Würstchen im Feuerwehrhaus verspeist werden können.