Stahler Plan nimmt Hürde

BITBURG-STAHL. (har) Der Streit um den Bebauungsplan "Im Nimstal" in Stahl scheint ein Ende zu haben. Das Oberverwaltungsgericht Koblenz hat die Einwendungen eines Anwohners gegen den Plan abgelehnt. Die Stadt hofft, 2004 die noch fehlenden Rohrleitungen legen zu können.

Der Stahler Bebauungsplan "Im Nimstal" ist rechtlich nicht zu beanstanden. Das hat das Oberverwaltungsgericht Koblenz kürzlich entschieden und damit die Einwendungen eines Anwohners verworfen. Der hatte sowohl die Baugebietsfestsetzung als auch die ausgeführten Arbeiten kritisiert. Der Kritik des Stahlers folgten die Richter jedoch nicht. Sowohl der Bebauungsplan sei nicht zu beanstanden, als auch die Erschließung weder mangelhaft noch ungenügend. Für die Stadt und die Stahler bedeutet die Bestätigung des Plans ein Stück Rechtssicherheit. Schließlich regelt der Bebauungsplan auch die Voraussetzungen für künftige Bauvorhaben in diesem Bereich. Endgültig abgeschlossen ist der Straßenbau im Bereich des Nimstals jedoch noch nicht. Bisher fehlt eine Rohrleitung, die den Fennelsbach unter der Straße durchführen soll. Auch mit dieser Rohrleitung ist derzeit die Justiz befasst. Thema des Streits ist die Dimensionierung der Röhren, die unter dem Haus des Klägers verlegt werden sollen. Auch in diesem Fall zeichnet sich nach Aussagen der Stadt eine Entscheidung ab. Fällt sie zugunsten der Stadt Bitburg, sollen die Rohrleitung noch in diesem Jahr verlegt und das noch fehlende Straßenstück "Im Nimstal" gebaut werden.