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Standpunkte zur Diskussion um die Nordschule Bitburg

Standpunkte zur Diskussion um die Nordschule Bitburg : Die Stimmung ist gekippt, die meisten wollen lieber neubauen

Das sagen Vertreter der Fraktionen im Bitburger Bauausschuss zu der Bedarfsanalyse für die Grundschule Nord:

Bürgermeister Joachim Kandels (CDU): „Da der Raum zu begrenzt ist, um perspektivisch dort eine Ganztagsschule zu verwirklichen, sehe ich keine Zukunft für den Standort.“

Jürgen Weiler (CDU): „Man muss darüber nachdenken, ob dieser Standort noch Zukunft hat. Hier noch weiter zu investieren, ist nur gebastelt, nichts Richtiges.“

Patric Nora (FDP): „Ich sehe wenig bis keine Zukunft für diesen Standort. Hinzu kommt die untragbare Verkehrssituation. Das geht ja jetzt schon nicht, wenn die Eltern da anrollen. Die Frage ist, wie lange man die Schule noch betreiben kann, ohne da wesentlich Geld ausgeben zu müssen.“

Ruth Weigel, Gebäudemanagement Stadtverwaltung: „Wir werden nicht umhin kommen, die Brandschutzauflagen und die Vorschriften der Unfallkasse umzusetzen.“

Joachim Schneider, Architekt: „Bis ein Neubau entsteht, vergehen fünf bis acht Jahre. Die eklatanten Brandschutzmängel müssen beseitigt werden.“

Guido Meier (CDU): „Ich finde es problematisch, in diesen Standort viel Geld reinzustecken, um am Ende dann doch keine gute Lösung zu haben.“

Stefan Strupp (FBL): „In Anbetracht der Zahlen, was in diese Schule kurz-, mittel- und langfristig investiert werden müsste, kann man nur für einen Neubau sein.“

Heiko Jakobs (SPD): „Wir werden eine neue Schule bauen und kräftig investieren. Da führt kein Weg dran vorbei.“