Starke Leistung: 350 Menschen machen mit bei Waltraud Holpers Lauf für die Kinderkrebsstation Trier

Benefizlauf : Fröhliches Finale im Farbenrausch

Toller Tag, fantastische Leistung: 350 Aktive und viele Helfer machen mit beim Benefizlauf für die Kinderkrebsstation Trier. Und sie sammeln mehr als 10 000 Spenden-Euro.

Am Ende haben auch sie gefeiert – wie so viele in der gesamten Region an diesem letzten und so heißen Juniwochenende. Aber davor stand eine Riesenleistung: Ein Lauf von Trier nach Pronsfeld, 100 Kilometer Strecke, organisiert von Waltraud Holper mit vielen weiteren engagierten Helfern.

Der Zweck: Geld zu sammeln für den Förderverein krebskranker Kinder und deren Eltern. Lauftherapeutin Waltraud Holper will damit danken dafür, dass ihrer vorletzes Jahr an Leukämie erkrankten Tochter Maren geholfen werden konnte (der TV berichtete). Und eben den Verein und die Kinderkrebsstation im Mutterhaus Trier unterstützen.

Impressionen von der Strecke: die Läufer unterwegs nach Pronsfeld. Foto: Dirk Loerper. Foto: Dirk Loerper

Vorläufiges Ergebnis: Mehr als 10 000 Euro gingen durch Spenden ein. Was am Lauf-Tag noch dazu kam, ist noch nicht gezählt.

Unterwegs beim Lauf von Trier nach Pronsfeld. Foto: Dirk Loerper. Foto: Dirk Loerper

Mit 27 Läufern waren sie frühmorgens in Trier gestartet, „und es sind immer wieder welche etappenweise ein- und ausgestiegen“, sagt Waltraud Holper. „Insgesamt waren es 350.“

Impressionen von der Strecke: die Läufer auf dem Weg nach Pronsfeld. Foto: Dirk Loerper. Foto: Dirk Loerper

Dass bei diesem Wetter nicht jeder die gesamte Strecke würde schaffen können, war klar. Aber vier kamen tatsächlich ganz durch: Katja Bobermann, Sylvia Weber, Gottfried Schmitz und Jörg Peters.

Impressionen von der Strecke: die Läufer unterwegs nach Pronsfeld. Foto: Dirk Loerper. Foto: Dirk Loerper

Und die Organisatorin? Hat 80 Kilometer geschafft. Auch das: starke Leistung. Wie war das zu schaffen? „Wir hatten eine gute Verpflegungs-Organisation, gutes Training, und der Wille macht’s natürlich auch“, sagt Waltraud Holper.

Tolle Aktion: Der Lauf von Trier nach Pronsfeld. Foto: Dirk Loerper. Foto: Dirk Loerper

Außerdem sei man gut behütet gewesen: „Wir hatten eine tolle Fahrradbegleitung vom RSC Prüm, der uns vorne und hinten gesichert hat. Und das DRK war an Bord, da konnte uns nichts passieren.“ Ebenfalls in die Organisation eingespannt: die Laufgemeinschaft Pronsfeld-Lünebach. Ohne all diese Unterstützung, sagt Waltraud Holper, wäre dieses Ereignis nicht machbar gewesen. Dazu zählt auch die fotografische Begleitung von Dirk Loerper, der dem TV seine Bilder ebenfalls zur Verfügung stellte.

Im Ziel: Sie haben es geschafft. Foto: Dirk Loerper. Foto: Dirk Loerper

Und am Ende stand ein großes, buntes und fröhliches Finale: Beim Zieleinlauf in Pronsfeld wurden die Tapferen von vielen weiteren Unterstützern mit Jubel empfangen. Und dann ließen sie ein paar Farbraketen los. „Als Solidaritätszeichen für betroffene Familien“, sagt Waltraud Holper, denen man damit auch ein bisschen Hoffnung geben wolle. Es gehe darum zu zeigen: „Es lohnt sich, zu kämpfen.“

Ein schönes Finale für eine starke Aktion: „Wir sind alle total überwältigt“ sagt Waltraud Holper und bedankt sich noch einmal bei allen, die bei Planung, Organisation, neben und auf der Strecke mitgemacht haben: „Jeder hat geholfen, da ist nichts schiefgegangen. Das ist schon ein tolles Gefühl.“

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