Stimmen zum Spiel

Rainer Hoffmann (SPD/828 Stimmen): "Ich bin sehr, sehr enttäuscht - klar. Aber was ich bei den Hausbesuchen mit auf den Weg bekommen habe, werden wir in der Ratsarbeit weiter umsetzen."Horst Zils (FWG), der mit 804 Stimmen Vierter wurde: "Das war auf jeden Fall eine interessante Erfahrung.

Wir Freien Wähler haben gezeigt, dass wir bereit sind, Verantwortung zu übernehmen. Für die Zukunft wollen wir weiterhin bürgernahe Politik machen." Auf die Frage, ob er enttäuscht über den Wahlausgang sei, antwortet Zils: "Absolut nicht, weil ich immer vom Minimalprinzip ausgehe."



Franz-Josef Candels
(unabhängig/241): "Das ist natürlich schade. Aber es war für mich einen Versuch wert. Was der Wähler entschieden hat, nehme ich zur Kenntnis." Grundsätzlich sei er froh, "dass der Wahlkampfstress vorbei ist." Jetzt werde es spannend sein zu sehen, wie die Stichwahl ausgeht.

Trotz eines zweiten Platzes glaubt Klaus Juchmes (CDU), dass er die nun frei werdenden Wählerstimmen für sich gewinnen kann: "Ich denke, dass ich die Wähler, soweit man das beurteilen kann, von meinen Ideen überzeugen kann." Den deutlichen Vorsprung von Andreas Kruppert möchte er nicht kommentieren. "Das müssen jetzt die Wähler entscheiden. Vor allem die, die heute anders gewählt haben."



Ex-Bürgermeister Patrick Schnieder
(CDU) will keinen Tipp für die Stichwahl abgeben. "Die Wähler werden in zwei Wochen entscheiden. Aber es wird natürlich spannend werden, wie sich die entscheiden, deren Kandidaten nicht mehr drin sind." (fpl)