Strampeln für Fitness und gute Laune

Malberg-Lissingen · Radfahrer, Wanderer und Skater bevölkern am Sonntag das Kylltal zwischen Malberg und Lissingen. Zum 13. Mal wird der Raderlebnistag Kylltal Aktiv ausgerichtet und lockt bei wechselhaftem Wetter rund 8000 Besucher an.

Malberg-Lissingen. Das beschauliche Kylltal von Schloss Malberg bis zur Burg Lissingen ist sehenswert. Die Radwanderer können viel von der schönen Landschaft genießen. Deshalb sind sie auch während des ganzen Jahres zahlreich auf dem Kylltalradweg unterwegs. Der ist lediglich noch zwischen dem Sägewerk in St. Thomas und Zendscheid unterbrochen, der Lückenschluss ist aber auch dort geplant. Kulinarische Köstlichkeiten

Von daher braucht es keinen autofreien Raderlebnistag im Kylltal mehr. Doch Kylltal aktiv, wie es die Organisatoren vor Ort nennen, lassen sich die Kylltaler nicht ausreden. Sie setzen weiter auf sehenswerte Landschaft, kulinarische Köstlichkeiten und seit diesem Jahr auch auf einen zentralen Veranstaltungsort. Der war in Mürlenbach. Von Künstlerwerkstatt bis Spendenmarathon: Dort gab es allerhand zu sehen, zu hören und zu erleben.Da waren zum einen die Bühnen am Bürgerhaus und auf der Kyllwiese. Dort wurde ein tolles Programm geboten. Mit viel Musik, Zauberschau, Tänzen und allerlei Unterhaltung für Kinder mit Hüpfburg, Schminken und Kletterwand. Wer wollte, der konnte sich auch die Bertradaburg ansehen, wo Führungen Informationen boten.In den übrigen Orten konzentrierten sich die Vereine und Gemeinden auf ein reichhaltiges Angebot an Eifeler Speisen und Getränken. Da plagten sich auch die St. Thomaser besonders. Der Umbau des Gemeindehauses ist noch nicht abgeschlossen, und es musste improvisiert werden. Das störte aber niemanden, denn das Spanferkel am Mittag sowie Kaffee und Kuchen schmeckten auch auf der Baustelle. Zudem war die Gastfreundlichkeit buchstäblich.Pannendienste helfen

Feuerwehr, Polizei und Rotes Kreuz hatten ihre Einsatzleitstelle in Kyllburg. Sie kümmerten sich um die Sicherheit. Pannendienste halfen Radfahrern in Not. Viele Radwanderer kamen auch mit dem Sonderzug aus Trier, der in diesem Jahr besonders viele Räder mitnehmen konnte.Video ab 16 Uhr und Fotostrecke unter volksfreund.de