Straßenbau: Die Arbeiten an der A 60-Anschlussstelle Prüm dauern noch bis November.

Bis November wird Autobahn zwischen Bitburg und Prüm saniert : A 60 Bauarbeiten dauern an: Noch kein Abschluss am Anschluss

Es ist ein größeres Vorhaben: Die Arbeiten am A 60-Knoten bei Prüm dauern noch bis November, sind aber im Plan. Preis: 4,4 Millionen Euro.

Kein Sommer ohne Straßenbaustellen, wo kämen wir denn da hin. Nirgends, im wörtlichen Sinn, denn der immer stärkere Verkehr, vor allem der mit Schwerlast, zertrümmert mit der Zeit und den Jahren die Fahrbahnen.

Das gilt auch und nicht zuletzt für die A 60, die zwischen Wittlich und Prüm ja tatsächlich eine Autobahn ist. Auf dem Reststück über Bleialf und Winterspelt nach Belgien gilt das dann strenggenommen nicht mehr – dort ist die Straße lediglich über wechselnde Abschnitte mit Überholspuren ausgestattet. Die Hoffnung auf einen künftigen Komplettausbau liegt bei knapp über Null.

Bleibt noch bis November: Die Baustelle an der A60-Anschlussstelle Prüm. In der Auffahrt nach Bitburg gilt: Erst stoppen, bevor man weiterdarf. Foto: Fritz-Peter Linden

Aktuell aber in Arbeit: Die Prümer Anschlussstelle und der Fahrbahnabschnitt kurz davor, der aus Richtung Bitburg nach Norden und hinter Prüm weiter bis ins Nachbarland führt.

Ein Abschnitt der Fahrbahn, der bereits asphaltiert wurde. Foto: Fritz-Peter Linden

Seit April schon lässt das Autobahnamt des Landesbetriebs Mobilität (LBM) in Montabaur dort die Spur vollständig erneuern. Allerdings ist die Autobahn während der Arbeiten nicht gesperrt: Je eine Spur bleibt auf dem bearbeiteten Abschnitt für den Verkehr frei.

Dennoch ist die Sache nicht unkompliziert und geht auch nicht ohne Verzögerungen voran: Einerseits, weil rund um die Anschlussstelle ein Tempolimit gilt. Zum anderen wegen des Stoppschilds, das in der Auffahrt Richtung Bitburg steht: Dort muss jeder Verkehrsteilnehmer erst einmal anhalten und über seine Schulter schauen, ob nicht aus Richtung Belgien jemand angerauscht kommt.

Noch bis in den November hinein soll gearbeitet werden. Bleibt das auch so?

„Die Bauarbeiten liegen exakt im Zeitplan“, teilt Verena Blümling von der Pressestelle des LBM in Montabaur auf unsere Anfrage mit. Deswegen bleibe es auch beim vorgesehenen Abschlusstermin.

Der zu erneuernde Straßenabschnitt sei 3,8 Kilometer lang und werde „grundhaft erneuert“, sagt Verena Blümling. „Aktuell laufen die Arbeiten zur Herstellung der circa 42 000 Quadratmeter großen Asphaltflächen.“

In der Ausfahrt Prüm sei für die Zeit der Arbeiten eine provisorische Überquerung gebaut worden, zudem werde dort eine Notrufsäule erneuert.

Es ist eine lange und eine teure Baustelle, die vom Bund bezahlt wird: Nach Angaben des Landesbetriebs in Montabaur belaufen sich die Baukosten auf insgesamt 4,4 Millionen Euro.

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