STRASSENBAU

Zum Artikel "Oberweiser Straße in Stahl" (TV vom 19. November) und die Anliegerversammlung im Gemeindehaus Stahl schreibt dieser Leser:

Auch ich habe es begrüßt, dass die Bürger mal angehört werden. Auch ich habe dieser Versammlung beigewohnt, um Zahlen und Fakten über Kosten des Ausbaues zu hören. Aber gehört habe ich in den zwei Stunden nur "machen wir Inseln oder Ausbuchtungen hierhin oder dorthin", "Verkehrsberuhigung baulicherseits ja, aber nicht vor meinem Grundstück" und so weiter. Es gab eine Frage, die Hand und Fuß hatte: "Muss die Oberweiser Straße jetzt erneuert werden oder wäre es nicht sinnvoller zu warten, bis der Schwertransportverkehr im Hinblick auf die Neubaugebiete nachlässt?" Die Antwort der Verwaltung: "Die Straße wird für den Schwertransportverkehr ausgebaut, und somit erübrigt sich diese Frage." Dann die Frage, die Geschwindigkeit im ganzen Ort auf 30 Stundenkilometer runterzustufen. Für mich nicht relevant. Denn wer sich nicht an 50 Stundenkilometer hält, hält sich auch nicht an 30 Stundenkilometer. Weiterhin die Frage: "Warum müssen alle bezahlen, zum Beispiel Stahler Weg auch für Oberweiser Straße?" Das konnte nicht geklärt werden. Im Gegenzug brachte die Verwaltung einen Angestellten, der einige Zahlen vorlas. Aus meiner Sicht hätte der Bürgermeister diese Zahlen vorlesen und erklären müssen. Denn er ist letztendlich von den Bürgern gewählt worden! Ich habe den Bürgermeister gesehen - aber er war wohl doch nicht anwesend, denn sonst hätte er zu den Fragen der Bürger Stellung genommen. Aber genau deswegen ging ich zu dieser Versammlung, um Zahlen zu hören und ungefähr zu wissen, was auf uns zukommt. Doch dem war nicht so! Wie immer werden dann die Anlieger ins kalte Wasser geworfen. Fazit: Die Versammlung war ein Schuss in den Ofen! Paul Christian, Bitburg

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