strassenverkehr

Zum Verkehrsunfall vom 21. Januar auf der B 51 bei Bitburg mit vier Verletzten (der TV berichtete) schreibt dieser Leser:

Schon so oft habe ich mich über Verkehrsteilnehmer geärgert, die auf einer Beschleunigungsspur nicht beschleunigen, sondern eher verlangsamen. Ende letzten Jahres bin ich aber auf einen simplen "Straßenräubertrick" hereingefallen - exakt an dieser Unfallstelle, auf der gegenüberliegenden Seite. Ich habe beschleunigt und mich der Verkehrslage angepasst, in den laufenden Verkehr eingereiht, so wie ich es in der Fahrschule gelernt habe. Am Ende der Spur erscheint dann die Geschwindigkeitsbegrenzung - 70 Stundenkilometer. Noch ehe ich meine Geschwindigkeit drosseln konnte, lauerten sie mit einem Nachtsichtradar hinter einem Brückenpfeiler. Resultat: 98,50 Euro Bußgeld und Bearbeitungsgebühr, ein Punkt in Flensburg. Die Überschreitung betrug 22 Stundenkilometer. Kann man es den Menschen verdenken, dass sie nun langsam auf die B 51 auffahren und dabei Unfälle dieser Art provozieren? Nein! Der Unfall hätte auch Todesopfer fordern können ... Bruno Kessler, Lasel

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