Südeifel-Bürgermeister Moritz Petry erhält höhere Besoldung

Kommunen : Mehr Geld für Chef der VG-Südeifel

Mehr Lohn für gute Arbeit: Für den Rat der Verbandsgemeinde Südeifel hat Bürgermeister Moritz Petri sich die Einstufung in die nächsthöhere Besoldungsgruppe verdient.

Nahezu einstimmig hat der Verbandsgemeinderat Südeifel die Einstufung von Bürgermeister Moritz Petry (CDU) in die Besoldungsgruppe B 3 beschlossen.

Das heißt: Zum 1. November wird sich Petrys Grundgehalt um 438,51 Euro erhöhen. Der Beschluss fiel in der jüngsten Ratssitzung in Nusbaum. Petry erhält damit laut aktueller Besoldungstabelle des Landes zukünftig ein Grundgehalt von 8023,24 Euro.

Die Besoldung der Bürgermeister richtet sich nach der Einwohnerzahl der Gemeinde. Maßgeblich für die Einstufung ist dabei die Zahl zum 30. Juni des Vorjahres, die in der Verbandsgemeinde (VG) Südeifel bei 19 120 Einwohnern lag. Bei Gemeinden mit einer Einwohnergröße zwischen 15 001 und 20 000 startet ein Bürgermeister in seiner ersten Amtszeit zunächst in der Besoldungsgruppe B 2.

Eine Höherstufung ist frühestens nach Ablauf der ersten beiden Amtsjahre möglich und bedarf der Zustimmung des Rats. Petry ist bereits seit Sommer 2014 Bürgermeister der VG Südeifel, die damals durch die Fusion der Verbandsgemeinden Irrel und Neuerburg entstand. Beantragt wurde die Höhergruppierung von den Fraktionen der CDU, SPD und der Freien Wähler.

Die Sprecher lobten in der Sitzung das hohe Engagement des Bürgermeisters, die erfolgreiche Zusammenführung der beiden Verwaltungen und die gute Zusammenarbeit mit dem Rat. Der Beschluss war nahezu einstimmig. Eine Gegenstimme gab es lediglich aus den Reihen der SPD.

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