Südeifel-Expo fällt ins Wasser

Südeifel-Expo fällt ins Wasser

Fast keine Marktleute, fast keine Besucher: Die Südeifel-Expo, die großer Schau der Neuerburger Gewerbetreibenden, hat unter dem schlechtem Wetter gelitten. Die Geschäfte im Stadtzentrum hatten trotzdem geöffnet.

Neuerburg. Es sollte wohl nicht sein: Von 11 bis 18 Uhr wollten die Gewerbetreibenden der Stadt Neuerburg ihre Betriebe präsentieren. Der Marktplatz im Herzen der malerischen Burgstadt sollte der Schauplatz von verschiedenen Aktionen sein. Zahlreiche Marktstände mit unterschiedlichen Waren und Eifel-Produkten sollten das Stadtgebiet durchziehen.
Doch das Wetter macht dem Gewerbeverein Neuerburg und seinen 80 Mitgliedern einen Strich durch die Rechnung.
Es ist kalt, nass und windig - in den Gaststätten sitzen einige wenige Besucher, draußen auf dem Marktplatz herrscht am Mittag gähnende Leere.
Außer der fahrbaren Frittenbude und einem Stand, der Anstecker und Gürtel im Angebot hat, haben sich keine Marktleute nach Neuerburg verirrt.
Geschäfte haben geöffnet



"Es machen rund 40 Einzelhandelsgeschäfte mit, die heute geöffnet sind", sagt Joachim Schmatz, der zweite Vorsitzende des Gewerbevereins Neuerburg. "Wir hoffen, dass sich nachmittags doch noch einige Leute mehr einfinden."
Die Südeifel-Expo, die alle zwei Jahre stattfindet, ist in diesem Jahr nicht mehr so groß angelegt: "Die Einteilung in Themenparks haben wir aufgegeben", sagt der erste Vorsitzende Alfred Weires. "Die Gewerbetreibenden stellen ihre Waren und Produkte nun im eigenen Betrieb vor."
Ein guter Brauch jeder Südeifel-Expo sei die Spende des Gewerbevereins an einen ortsansässigen Verein, erzählen Weires und Schmatz: "Heute übergeben wir dem Förderverein der Kindertagesstätte Eifel Kids einen Scheck über 500 Euro", sagt Schmatz.
Das miese Wetter und die dadurch resultierenden negativen Besucherzahlen seien nun mal nicht zu ändern, meinen die Vorsitzenden des Gewerbevereins. "Das nächste Mal haben wir vielleicht mehr Glück." Auf dem Marktplatz baut indes ein Techniker eine Tonanlage auf. Um 15 Uhr soll doch noch eine Modenschau stattfinden. "Die Leute könnten auch mal Glück mit dem Wetter gebrauchen", seufzt der Mann. Dann zieht er einen dicken Regenschutz über seine Lautsprecher.

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