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Sülmer engagieren sich in schwerer Zeit

Mutmacher : Sülmer Bürger engagieren sich in schwerer Zeit

Überall in der Eifel rücken die Menschen während der Corona-Krise enger zusammen, natürlich nicht im wörtlichen Sinne, das lassen die gebotenen Abstandsregeln nicht zu, aber es ist weiter zu beobachten, dass gesellschaftlich einiges in Bewegung ist.

„Auch die Sülmer haben sich etwas einfallen lassen, um den Dorfbewohnern während dieser schwierigen Zeiten ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern“, schreibt Annegret Ewen der TV-Redaktion.

Gemeinsam mit Tineke Winter initierte sie eine Näh-Aktion, bei der in vielen Stunden ehrenamtlicher Arbeit Behelfsmundschutzmasken angefertigt wurden. Gegen freiwillige Spenden werden sie an Sülmer, aber auch an Bewohner umliegender Gemeinden ausgegeben.

Zusätzlich stellte die Buchhändlerin Ewen in einem Holzhäuschen bei sich zuhause viele Bücher zur Verfügung, die ebenfalls gegen kleine Spenden für den guten Zweck, mitgenommen werden dürfen. So sei mittlerweile eine ordentliche Summe zusammengekommen, merkt sie erfreut an. Zusätzlich haben sowohl der Förderverein Sülm, als auch einige Dorfbewohner weiteres Geld gespendet. An alle Sülmer Haushalte konnten so Blumen verteilt werden, was laut Ewen besonders die Erwachsenen sehr gefreut hat.

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Logo Mutmacher PRINT Foto: TV/Schramm, Johannes

Am Ostersonntag haben Ortsbürgermeisterin Klara Weber und Annegret Ewen dann auch die Kinder von Sülm, genauer gesagt die Klapperkinder im Alter von drei bis 14 Jahren, beschenkt. Diese hätten so fleißig und engagiert von zuhause aus geklappert, manche sogar mit tatkräftiger Unterstützung von Eltern und Großeltern, dass es eine Freude gewesen sei, den Kindern eine Tüte voller Leckereien sowie jeweils einen kleinen Geldbetrag zu überreichen, selbstverständlich ohne direkten Kontakt.