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Tanzende Hexen erinnern an dunkles Kapitel der Geschichte

Tanzende Hexen erinnern an dunkles Kapitel der Geschichte

Der Hexentanzplatz im Neuerburger Mühlenwald schmückt nun eine Skulptur. Sie besteht aus einer Säule und tanzenden Hexen auf einer runden Plattform.

Neuerburg. Angestoßen durch den Roman "Hexenliebe" von der Schriftstellerin Marita Spang, haben die Herbergseltern der Jugendburg Sonja und Volker Krump in Zusammenarbeit mit dem Tourismus-Verein, dem Eifelverein, dem Burg-Förderverein und der Stadt Neuerburg die Gestaltung einer schon lange geplanten Skulptur für den Hexentanzplatz im Mühlenwald in Auftrag gegeben.
Diese Skulptur, von der Steinmetzin Lisa Tauer und dem Schmied Benjamin Mutz geschaffen, symbolisiert mit der Säule in Form eines Pentagramms den Grundpfeiler des Hexenkultes und der Satansanbetung, ebenso auch das eingelassene eiserne Pentagramm.
Die Figuren stellen tanzende Hexen dar, sind jedoch in Engelsgestalt ausgeformt, um zu symbolisieren, dass die verunglimpften Frauen ja in Wirklichkeit unschuldig waren. Die Skulptur, die erst seit einigen Tagen auf dem Hexentanzplatz und an dem prämierten "Neuer-Burg-Weg" steht, soll zusammen mit Hinweistafeln über "Tatorte" in den Neuerburger Hexenprozessen des 17. Jahrhunderts an das unglückselige Geschehen in der Neuerburger Historie erinnern. red