Tapfer durch den Ausnahmezustand

Tapfer durch den Ausnahmezustand

Jetzt geht die Bauparty richtig los: Seit Anfang der Woche wird der Hahnplatz kräftig aufgerissen, schwere Fahrzeuge buddeln, schieben und fahren die Erdmassen aus dem Weg. Und die Anlieger bleiben tapfer.

Prüm. Mehr Baustelle geht nicht: Am Hahnplatz ist jetzt unübersehbar, dass dort was Größeres im Gange ist. Seit Anfang der Woche wird an jeder Ecke gearbeitet. "So weit läuft alles gut", sagt Planer Maik Böhmer beim Rundgang über den Platz. Er deutet auf eines der Löcher im Boden: Dort zeigt sich, dass bisher keine überraschenden Altlasten gefunden wurden. "Das sieht alles gut aus" sagt Böhmer, der befürchtet hatte, dass allerlei Bauschutt von früher zu Tage gefördert würde. Was Böhmer besonders freut: Wie die Prümer bisher mit der Situation umgehen. Etwa mit der improvisierten Außenterrasse von Mäc Hämpi und dem Café "Setz dich" (der TV berichtete). Auch wenn die Gastronomen schon heftig unter den Arbeiten zu leiden haben. Unser Tipp: trotzdem hingehen. Sie sind alle erreichbar - das gilt auch für die Parkplätze in der Stadt.Oben am Platz hält auch Eiscafé-Chef Giovanni di Stefano die Stimmung hoch - und spielt ein paar italienische Kracher auf seiner Gitarre. Die Gäste haben sichtlich Spaß. Da lächelt auch Stadtbürgermeisterin Mathilde Weinandy: "So könnt's weitergehen", sagt sie - und schwört alle aufs Durchhalten ein. "Es ist im Moment viel in der Erde zu machen - da müssen wir jetzt durch. Es genügt ja nicht, irgendwas obendrauf zu machen. Untendrunter muss es auch stimmen." Genau. Dann wird's auch oben schön. Tapfer bleiben.pruem.de/pruembaut

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