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Tat in Wallendorf: Tierschützer schalten sich ein

Gefundene Tierkadaver : Tat in Wallendorf – Tierschützer schalten sich ein

Die Tierschutzorgnaisation Peta hat nach dem Tierleichenfund vom Samstag in Wallendorf eine Belohnung zur Überführung des Täters ausgesetzt.

Spaziergänger hatten  einen geköpften Hund oder eine geköpfte Ziege und drei verstümmelte Hühnerleichen  in einem Waldstück  entdeckt. Dem Vierbeiner waren zudem alle vier Läufe abgeschnitten worden (der TV berichtete).

Peta will nun 1000 Euro an denjenigen zahlen, der  Hinweise  geben kann, die zum Täter führen. „Die extreme Grausamkeit dieses Angriffs auf wehrlose Mitgeschöpfe lässt jeden Tierfreund geschockt zurück“, sagt Jana Hoger, Fachreferentin für tierische Mitbewohner bei Peta.

. „Wir verzeichnen fast täglich Fälle, bei denen Tiere mit Druckluftwaffen, Schrot oder Armbrustpfeilen beschossen, mit ätzenden Flüssigkeiten übergossen, getreten oder anderweitig misshandelt werden. Diese Tat ist besonders grauenvoll und schockiert jeden Tierfreund. Wir setzen uns dafür ein, dass der oder die Täter überführt und zur Rechenschaft gezogen werden.“

Tierquälerei sei kein Kavaliersdelikt, sondern eine Straftat nach Paragraf 17 des Tierschutzgesetzes und könne mit einer Geldstrafe oder einer Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren geahndet werden.

Zeugen werden gebeten, sich an die Polizei Bitburg, Telefon 06561/968590, zu wenden und können sich telefonisch unter 0711/8605910 oder per E-Mail bei der Tierrechtsorganisation melden – auch anonym.