1. Region
  2. Bitburg & Prüm

Tausend e Gäste amüsieren sich bei Bier und Schaum

Tausend e Gäste amüsieren sich bei Bier und Schaum

Zimperlich sollte man nicht sein, wenn man zur Beachparty nach Nimshuscheid fährt. Auf der größten Open-Air-Party im Eifelkreis drängten sich 5000 Menschen zwischen Schaum und Bier.

Nimshuscheid. Wenn der Jugendverein zur 23. Beachparty einlädt, dann herrscht im Dorf Ausnahmezustand. Der Aufbau auf der Wiese ist riesig, die Erwartungen sind groß - und das Glück ist den Nimshuscheidern auch hold, denn das Wetter könnte nicht besser sein.

So drängen sich schätzungsweise 5000 junge Menschen zwischen der Bühne und den Theken, und um Mitternacht reißt die Schlange vor den Eingängen immer noch nicht ab.
Das Konzept der Party wird immer wieder leicht verändert, um den Gästen etwas Neues zu bieten und diesmal gleicht die Party einer riesigen Schaum-Disco, bei der die DJs IQ-Talo und Milio auflegen. "Die Stimmung ist geil, und die Leute haben ihren Spaß im Schaum", freuen sich dann auch Herbert Thiel und Christian Brück vom Jugendverein.
Wie sie auch immer die Schaumkanone organisiert haben: Der Schaum hat eine völlig andere Konsistenz als die schönen Blubberblasen in der Badewanne und ist sehr anhänglich und stabil. Die Kleidung vieler Gäste klebt nach einer Ganzkörperschaumbehandlung nass am Körper. Doch: "Wir haben nur gut gelaunte Partygäste. Es macht Spaß, mit den Leuten zu feiern", betonen Brück und Thiel.
Einen Wehrmutstropfen hatte der Partyspaß dann doch: Ein Partygast wurde Samstagnacht leicht verletzt. Der 24-Jährige war zu Fuß auf der Wiesenstraße in Nimshuscheid zum Gelände der Beachparty unterwegs. Ein Fahrer, der den Wirtschaftsweg in entgegengesetzter Richtung befuhr, erfasste den Fußgänger mit dem Stoßfänger am rechten Knie, wodurch dieser hinfiel. Der Autofahrer flüchtete, wurde aber später von der Polizei ermittelt.
Ihm wurde eine Blutprobe entnommen, da er unter Alkoholeinfluss stand. Der Fußgänger erlitt bei dem Zusammenstoß eine Knieverletzung und wurde vom DRK zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. stbr