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Tempo-Limit 30 in Bitburg rund um die Grundschule Nord

Verkehr in Bitburg : Bitburg führt Tempo 30 bei der Schule ein

Eltern-Taxis stellen die Stadt Bitburg vor ein Problem. An der Grundschule Nord staut sich der Verkehr. Nun soll die Unfallgefahr entschärft werden.

Es ist jeden Morgen und jeden Mittag die gleiche Situation: Stoßstange an Stoßstange quetscht sich der Verkehr rund um die Grundschule Nord in Bitburg. Nicht etwa, weil die Schule an einer viel befahrenen Straße liegt, im Gegenteil: Der Standort der Schule ist in der nördlichen Innenstadt in einem ruhigen Wohngebiet und grenzt an eine Sackgasse. Da jedoch die meisten Grundschüler von ihren Eltern gebracht und abgeholt werden, staut sich der Verkehr in dem Gebiet. Eine Situation, die nicht nur die Geduld mancher Anwohner erfordert, sondern vor allem für die Kinder nicht unproblematisch ist. Schließlich müssen sie beim Überqueren der Straße auf drehende und wendende Autos achten.

Eltern-Taxis: Stadt will Situation entschärfen

Die Problematik der Eltern-Taxis ist bekannt. Zumal in direkter Nachbarschaft zur Grundschule auch die Kita Liebfrauen ist, die ebenfalls etliche so genannte Hol- und Bringverkehre verbucht. Die Stadt will die Situation entschärfen, wie es Bürgermeister Joachim Kandels in der jüngsten Sitzung des Stadtrats ausgedrückt hat. Und zwar mit der Einführung einer Tempo-30-Zone.

Ein Vorschlag der in Bau- und Hauptausschuss sowie im Stadttat für gut befunden wurde. Einstimmig haben die Gremien beschlossen, das Quartier rund um die Grundschule Nord zur Tempo-30-Zone zu machen. Es gilt dort dann auch die Vorfahrtsregel rechts vor links. Zu dem Quartier gehören die Straßen Lindenweg, Burgweg, Am Tennisplatz, Birkenweg, Theobald-Simon-Straße, Im Brühl, Am Pintenberg und Im Eschenpesch. Die Stadtverwaltung will sich schnellstmöglich um die entsprechende Beschilderung kümmern. Sobald die Schilder stehen, greift die neue Regel mit der Geschwindigkeitsbeschränkung.