Teurer Tourismus

Gute Nachrichten für die Bürger der VG Irrel: Die Gebühren für Wasser und Abwasser bleiben gleich. Das hat der Verbandsgemeinderat Irrel in seiner letzten Sitzung beschlossen. Thema war auch die Kommunalen Betriebs- und Entwicklungsgesellschaft (KBE), die Verluste von fast 100 000 Euro eingefahren hat.

Irrel. (ka) "Wir wussten, dass wir, zumindest vorerst, keine Gewinne machen würden", hieß es zu Beginn der Debatte über die Bilanz und den Jahresabschluss 2006 der Kommunalen Betriebs- und Entwicklungs GmbH (Teufelsschlucht). Dass der Verlust 2006 jedoch gleich 97 508 Euro, davon 87 825 Euro kassenwirksam, betragen würde, erschien dann doch zu hoch. Derweil wurde KBE-Geschäftführer Bruno Zwank, der auch für den Wirtschaftsplan 2008 ein schlüssiges Konzept präsentierte, hervorragende Arbeit bescheinigt. Zwank zufolge ist es für kommunale kulturelle Einrichtungen aufgrund ihrer Zielsetzungen symptomatisch, defizitär zu arbeiten. Mit der Feststellung, dass die Region auf jeden Fall von den touristischen Aktivitäten der KBE und den erheblich steigenden Besucherzahlen profitiert, schlossen sich die Versammlungsteilnehmer dem an. Es gelte indes, die Verluste in Grenzen zu halten.Weitere Tagesordnungspunkte waren der Haushaltsplan 2008 des Zweckverbands "Zentrales Gewerbegebiet der Verbandsgemeinde Irrel", Haushaltssatzung und Haushaltsplan 2008 der VG Irrel einschließlich Stellenplan und Investitionsprogramm, sowie Informationen über die Prüfung der Haushalts- und Wirtschaftsführung 2002 bis 2007 durch das Gemeindeprüfungsamt (weiterer Bericht folgt). EXTRA VG-Werke: Betriebszweig Wasserversorgung: Bilanzsumme 2006 10,33 Millionen Euro, Anlagevermögen 9,24 Millionen Euro. Verlust 2005: 200 000 Euro, Verlust 2006: 73 000 Euro. Ermöglicht wurde das bessere Ergebnis durch Einsparungen bei Unterhaltsaufwendungen und Anhebung laufender Entgelte. Wirtschaftsplan 2008: Die Verbrauchsgebühr je Kubikmeter Frischwasser bleibt unverändert bei 1,70 Euro. Der Wasserkosten-Beitrag wird auf 78 Euro festgesetzt (Vorjahr 72 Euro). Betriebszweig Abwasserbeseitigung: Bilanzsumme: 35,12 Millionen Euro. Anlagevermögen: 31,26 Millionen Euro. Verlust 2005: 109 000 Euro. Verlust 2006: 18 000 Euro. Auch 2006 wurde die Verbesserung von 91 000 Euro durch Einsparungen bei Unterhaltsaufwendungen und Anhebung laufender Entgelte erzielt. Wirtschaftsplan 2008: keine Erhöhung der Schmutzwassergebühr. Es bleibt beim Vorjahresstand von 2,75 Euro je Kubikmeter. Beitrag für Oberflächenentwässerung: 0,35 Euro pro Quadratmeter Abflussfläche. Beitrag für Schmutzwasserbeseitigung: 0,05 Euro pro Quadratmeter. (ka)