TIERSCHUTZ

Zur Berichterstattung über die in Birresborn geplante Hühnerfarm schreiben diese Leser:

Abgesehen davon, dass ich diese Massentierhaltung als Tierquälerei von ganzem Herzen verabscheue und jetzt die Möglichkeit für jeden verantwortungsvollen Bürger besteht, durch Protest ein deutliches Zeichen zu setzen, befürchte ich die negativen Auswirkungen für Birresborn als Erholungsort. Früher waren wir stolz auf unseren "Birresborner Sprudel" soll man jetzt Birresborn als Ort der Massentierhaltung assoziieren? Soll der Slogan "Birresborn blüht auf" einmal heißen "Birresborn stinkt" oder "Birresborn duldet aus Profitgier Tierquälerei"? Apropos Sprudel: Durch Verunreinigungen der Quelle wurde "unser Sprudel" geschlossen, die Ursache konnte nie geklärt werden. Nach wie vor ist aber in vielen Köpfen ein Zusammenhang mit einer in unmittelbarer Nähe gelegenen, früheren Fabrik konstruierbar. Eine Verunreinigung der Umgebung kann doch bei Fabriken dieser Größenordnung nie mit hundertprozentiger Sicherheit verhindert werden! Ich appelliere daher dringend an den Gemeinderat Birresborn, dieses "unmoralische Angebot" nicht anzunehmen! Der potenzielle finanzielle Nutzen für die Gemeinde (falls überhaupt, immerhin ist die ganze Misere des leerstehenden Gewerbegebietes damals schon durch krasse Fehlplanung und naives Vertrauen auf EINEN Investor entstanden, wenn der jetzige ebenfalls "pleite" geht, wäre weiteres Geld "verbrannt") steht in keinem Verhältnis zu dem irreparablen Imageschaden, den Birresborn erleiden würde.Falls Herr Hübner durch seine Berichterstattung über die angeblich an Bioprodukten wenig interessierten und eine "Hühnereifabrik" aus Geldnot akzeptierenden Birresborner Bürger Proteste wecken wollte, ist ihm dies, wie die erfreulichen übrigen erschienenen Leserbriefe und guten weiteren Aktionen zeigen, gelungen. Das "kleine gallische Dorf" wird Widerstand leisten!!! Daniela Peters, Birresborn

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