Ton, Steine, Farben

IDENHEIM. (red) Einen interessanten und erfahrungsreichen Unterrichtstag haben 20 Schüler der fünften und sechsten Klasse der Konrad-Adenauer-Hauptschule Idenheim im Künstlerdorf Weißenseifen verbracht.

Die Leiterin des Symposions Weißenseifen, Christiane Hamann, stellte den Schülern drei verschiedene Werkangebote vor. Von 9 Uhr bis in den späten Nachmittag hinein standen ihnen Bildhauerei, Tonbearbeitung und Malerei zur Auswahl. Begeistert und gleichzeitig sehr konzentriert bearbeiteten die Schüler, ausgerüstet mit Schutzbrille, Hammer und Meißel, Steinquader, aus denen später Kugeln werden sollten. Durch das Anwenden der richtigen Technik verbuchten die jungen Künstler schnell Erfolgserlebnisse. Sie erfuhren aber auch, dass Stein einerseits geduldig macht, andererseits aber auch viel Geduld erfordert. Eine andere Schülergruppe gab einer feuchten Kugel Ton das Aussehen eines eindrucksvollen Kopfes oder - passend zur Fußballweltmeisterschaft - eines Fußballstadions. Der Kreativität wurden hier keine Grenzen gesetzt. Beim Malen lernten die Schüler, worauf es bei einem gelungenen Kunstwerk ankommt. Denn: Farben mischen ist nicht gleich Farben mischen. Es kommt darauf an, beim Zusammenfügen zweier oder mehrerer Farben den Grundton noch erkennen zu können und nicht eine undefinierbare Masse zu produzieren. Ein Lagerfeuer in der Mittagspause sorgte für die nötige Entspannung und brachte Energie für die Angebote am Nachmittag. Hier wechselten die Gruppen innerhalb der Angebote. Nach Abschluss dieses ungewöhnlichen Unterrichts nahmen die Schüler ihre Kunstwerke mit in die Schule, wo sie nun fertig gestellt werden.

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