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Tourist-Infos Prüm und St.Vith präsentieren sich gemeinsam auf der GLS

Handelsmesse : Grenzüberschreitender Auftritt

Auf der 27. Grenzlandschau stellen sich ab Samstag, 27. April, für fünf Tage nicht nur Unternehmen vor, auch die Tourist-Infos Prüm und St.Vith sind gemeinsam mit dem Naturpark Nordeifel dabei.

Handel, Handwerk, Industrie und Landwirtschaft treffen sich ab Samstag, 27. April, auf der 27. Grenzlandschau (GLS) in Prüm. Mit einem gemeinsamen Stand präsentieren sich bei dieser Gelegenheit die Tourist-Informationen Prüm und St.♦Vith wieder zusammen und haben auch gleich den Naturpark „Hohes Venn - Eifel“ erneut mit an Bord geholt – in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen ist er besser bekannt als Naturpark Nordeifel.

Ein neues Angebot soll den den grenzüberschreitenden Charakter der Naturpark-Arbeit betonen – in diesem Fall den Bundesländer übergreifenden. Seit 2017 wird im Kreis Euskirchen nämlich schon das sogenannte Eifel-Trekking angeboten. Auf vorher gebuchten hölzernen Plattformen können Wanderer dabei offiziell und legal in Zelten unter dem Eifeler Sternenhimmel nächtigen.

Der Erfolg spricht für sich: mit einer Auslastung von 86 Prozent hat sich das Angebot gut etabliert und wurde jetzt auf Rheinland-Pfalz erweitert. Seit April können auch hier zwei Plätze in Nähe des Schneifelpfads gebucht werden. Am Stand 107 in Zelt 3 wird das Projekt vorgestellt und auch über alle weiteren Angebote der drei Naturpark-Regionen informiert.

Das Thema Schneifelpfad wird zudem am Gemeinschaftsstand auch von der Tourist-Info Prüm aufgegriffen. Sie stellt zur 27. GLS die abwechslungsreiche Wanderstrecke vor und greift besonders das Teilstück „Muße-Pfad“ auf. Der führt nämlich nicht nur durch eine wunderschöne Landschaft, die über Jahrhunderte das Grenzland zwischen den Bistümern Trier, Köln und Lüttich war, sondern folgt in Teilen auch dem sogenannten Westwall, einer Befestigungslinie der Nationalsozialisten, die mit dem Bollwerk ihr Reich gegen die Allierten schützen wollten.

Die Siegermächte versuchten nach Kriegsende, die unzähligen Bunker und Befestigungen zu sprengen, die Reste blieben aber in der Natur, die sie im Laufe der Jahrzehnte zurückeroberte. Auf diesem Teil des Schneifel-Pfads weisen nun acht Muße-Plätze auf die einzigartigen Habitate hin. „Am Walbert“ wird für die Messe extra nachgebaut und lädt mitten im Trubel der Handelsschau zu einer kleinen Auszeit ein.

Auch die belgischen Touristiker haben sich ein besonderes Angebot rausgepickt, dass sie auf der GLS vorstellen: sie greifen das Thema Bahntrassenradeln auf und informieren unter anderem über die beeindruckend große Länge der Mountainbikestrecken, die sich auf insgesamt 480 Kilometern durch Ostbelgien schlängeln.

Weitere Informationen zur 27. GLS im Internet unter: www.gls-pruem.de