Treff auf dem Spittel

Beim vom Trierischen Volksfreund präsentierten Treff der Kulturen gab es auf dem Bitburger Postvorplatz wieder ein Stelldichein der Völker.

Bitburg. (rh) Der Treff der Kulturen am Samstagmorgen hat sich zu einem der beliebtesten Programmpunkte des Folklore-Festivals gemausert. "Wir haben innerhalb von zwei Stunden die Möglichkeit, die Gruppen aus aller Welt hier auf der Bühne am Spittel zu präsentieren. Die Bitburger und unsere Gäste mögen das", sagte Bürgermeister Joachim Streit.Präsentiert wurde der Treff der Kulturen vom Trierischen Volksfreund. Alexander Houben, Chef vom Dienst des TV, moderierte unterstützt von Joachim Streit. Der konnte sich wieder über Gastgeschenke aus aller Welt freuen. Dies waren landestypische Mitbringsel, typisch für die Kulturen der Gastländer; darunter Gefäße, Bilder und so mancher edle Tropfen. Im vergangenen Jahr gab es beispielsweise eine vom ukrainischen Botschafter überreichte morgensternartige Keule, ein Zeichen der Macht. Oder auch einen wertvollen Barockmantel mit Hut. "Das Fürstengewand haben uns die Freunde aus Kasachstan geschenkt", sagte Streit. Nun sollte aber niemand glauben, dass all diese Geschenke im Eigentum des Bürgermeisters verbleiben. "Nein, nein. Alle Gastgeschenke werden gesammelt und in Vitrinen ausgestellt", sagte Streit. Um die Organisation des Folklore-Festivals auf die Beine zu stellen und über die Tage zu bringen, seien viele Helfer notwendig. Die Gastgeschenke gingen deshalb an diese Helfer. "Das sind die Menschen, die das auch wirklich verdient haben", sagte Joachim Streit.

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