Stadtentwicklung: Trier macht’s vor, Bitburg soll folgen

Stadtentwicklung : Trier macht’s vor, Bitburg soll folgen

(de) Praktisch ist das. Wer Durst hat, kann sich in Trier am Domfreihof sowie im Palastgarten in einem Spender kostenlos Trinkwasser zapfen. Die SPD-Fraktion im Bitburger Stadtrat findet die Idee so gut, dass sie in einem Antrag fordert, Bitburg möge es den Trierern gleichtun.

„Solche Brunnen leisten doch in Zeiten von Klimawandel und Jahrhundertsommern gute Dienste“, begründet SPD-Fraktionsvorsitzende Irene Weber den Antrag. Damit könnte die Stadt einen wichtigen Service für Bürger wie auch Gäste anbieten. Und die Stadt könnte mit ihrem „Trinkwasser von hervorragender Qualität“ werben.

Die Kosten der Trinkwasserspender liegen bei 10 000 bis 12 000 Euro. In Trier gibt es nach Angaben der Stadtwerke Trier (SWT), die die Anlagen betreiben, einen Landeszuschuss von 4000 Euro pro Spender.

Auf die Landesförderung verweist auch Bitburgs SPD-Fraktion und regt an, dass Gastronomen und Gewerbetreibende die Spender auch zu Werbezwecken nutzen könnten und auf diesem Weg die Kosten für die Stadt noch weiter gesenkt werden könnten.

Das Bitburger Trinkwasser wird von vier Tiefbrunnen aus Schichten von 250 bis 350 Metern unter der Erde gefördert, aus der so genannten Trias-Mulde, aus der auch das Quellwasser für das Bitburger Bier stammt.

Bitburgs SPD fordert, dass die Stadt prüfen möge, ob im Rahmen der Umgestaltung der Plätze Am Markt, Grüner See, Maximiner Wäldchen, Rathausvorplatz, dem neuen Parkhaus oder  auf dem Spittel solche Trinkwasserspender in die Pläne miteinzubeziehen und eine Förderung beim Land zu beantragen sei. Für jeden dieser Standorte gäbe es gute Argumente. Wichtig ist zunächst, dass die Stadt sich beeilt. Denn das Land plant zunächst, „nur“ 100 solcher Wasserspender zu bezuschussen. Und dabei ist vor allem an Großstädte wie Mainz oder Kaiserslautern gedacht.

Was ist Ihre Meinung zum Thema? Sollte die Stadt Bitburg ein oder zwei Trinkwasserspender finanzieren? Nur mit oder im Zweifelsfall auch ohne einen entsprechenden Landeszuschuss? Mailen Sie uns Ihre Meinung an eifel@volksfreund.de (Name und Wohnort bitte nicht vergessen).

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