Triers OB-Kandidaten mögen kein Eiswasser

Trier · Der Internettrend "Icebucketchallenge" (Eiseimerherausfoderung) ist auch in der Region Trier angekommen: Prominente kippen sich einen Eimer Wasser über den Kopf, filmen das und machen damit auf die Krankheit ALS aufmerksam. Jeder, der mitmacht, nominiert jemand anderen, der dann ein Eiswasserbad nehmen soll.

Auch TV-Geschäftsführer Thomas Marx beteiligte sich an der "Icebucketchallenge" (der TV berichtete). Danach nominierte er die drei Kandidaten zur Trierer Oberbürgermeisterwahl, Hiltrud Zock (CDU), Wolfram Leibe (SPD) und Fred Konrad (Grüne). Die spannende Frage war nun: Wer kippt sich von ihnen Eiswasser über den Kopf? Am schnellsten reagierte CDU-Kandidatin Hiltrud Zock. Via Facebook kündigte sie an: "Na klar bin ich dabei, Video folgt." Zock ließ sich nicht allein Wasser über den Kopf kippen, sondern nominierte drei befreundete Geschäftsfrauen. Dem Eiswasser trotzten die vier - allesamt Taucherinnen - in Neopren-Anzügen.
SPD-Kandidat Wolfram Leibe dagegen hat dem Eimer entsagt. Weil er seit Jahren mit Menschen zusammenarbeite, die an seltenen Krankheiten wie ALS litten, sei ihm deren Bekämpfung ein großes Anliegen, schreibt er auf Facebook und ruft dazu auf, für Hilfsorganisationen zu spenden. Bei Fred Konrad, dem Kandidaten der Grünen, ist noch nicht ganz klar, ob er die Herausforderung annimmt. Konrad ist Kinderarzt und hilft zurzeit in einer Klinik in Ruanda. mic