Prümer Händler werben um die Gunst der Kunden Gerade jetzt wird „Heimat shoppen“ immer wichtiger

Prüm · Die Corona-Pandemie macht es dem Einzelhandel zurzeit sehr schwer. Trotzdem wollen die Gewerbetreibenden nicht alle Aktivitäten streichen. Zum dritten Mal startet die Image-Kampagne „Heimat shoppen“ in der Region. Auch Prüm macht mit, wenn auch mit abgespecktem Programm.

 Heimatshoppen mit Schirm und Charme - dazu lädt der Gewerbeverein Prüm vom 24. bis zum 26. September ein.

Heimatshoppen mit Schirm und Charme - dazu lädt der Gewerbeverein Prüm vom 24. bis zum 26. September ein.

Foto: TV/Stefanie Glandien

„Prüm mit Schirm und Charme“ lautet das Heimat-shoppen-Aktionsmotto in diesem Jahr in der Abteistadt. Die Schirme als einzigartiger Hingucker sind schon über die Straßen der Innenstadt gespannt (der TV berichtete). Charme haben die Gewerbetreibenden sowieso.

„Gerade in Zeiten der Corona-Pandemie, welche den stationären Einzelhandel vor neue, essentielle Herausforderungen stellt, besteht die Notwendigkeit den hohen Stellenwert lokaler Einzelhändler, Gastronomen und Dienstleister für unsere Städte, Gemeinden und Regionen herauszustellen. Genau das ist das Ziel von ,,Heimat shoppen‘‘, heißt es in einem Schreiben der Industrie- und Handelskammer (IHK) Trier, Initiator der Aktionstage.

Von Donnerstag, 24. September, bis Samstag, 26. September, bieten die Gewerbetreibenden ihren Kunden verschiedene Aktionen an. Welche das genau sind, bleibt jedem selbst überlassen. „Jeder soll da selbst etwas für seine Kunden entwickeln, da wollen wir keinen in die Pflicht holen“, sagt Hans-Peter Fuchs vom Stadtmarketing und Sprecher der Arbeitsgruppe „verkaufsoffene Sonntage“. Den verkaufsoffenen Sonntag wird es in diesem Jahr beim „Heimat shoppen“ allerdings nicht geben. Im vergangenen Jahr hatten sich an diesem Tag noch viele Vereine präsentiert, es hatte Infostände gegeben, Bewirtung und Live-Musik. Hüpfburg, Volleyball und jede Menge Spielangebote für Kinder rundeten damals das Programm ab.

Das wird es alles in diesem Jahr nicht stattfinden. „Große Aktivitäten haben wir aufgrund der besonderen Situation nicht geplant“, sagt Fuchs. „Wir wollen ja nicht neuer Hotspot für Corona-Infektionen sein. Das können wir nicht verantworten“, sagt er.

Dennoch will der Gewerbeverein Flagge zeigen. Da sei doch bei vielen Einzelhändlern ein großer Teil an Umsatz weggebrochen und deswegen sei es wichtig für die Stadt, das man etwas unternehme.

Einen Hoffnungsschimmer gibt es aber noch: „Wenn die Infektionszahlen nicht hochgehen und die Kreisverwaltung ihr Okay gibt, dann werden wir versuchen den Mantelsonntag durchzuführen“, sagt Fuchs. Der ist immer am dritten Sonntag im Oktober - das wäre dann in diesem Jahr am 18. Oktober.

Meistgelesen
Neueste Artikel
Zum Thema
Aus dem Ressort