TV-Leser kritisieren Idee eines Innenstadtrings

TV-Leser kritisieren Idee eines Innenstadtrings

Einen Sturm der Entrüstung befürchten die Kritiker des Innenstadtrings, wenn das geplante Verkehrskonzept umgesetzt wird. Einige TV-Leser sind über den Beschluss des Stadtrats verärgert, der den Einbahnstraßenring in einer Testphase ausprobieren will.

Bitburg. Ein Thema, das spaltet: Ob Bitburg testhalber für ein Jahr einen linksdrehenden Einbahnstraßenring für die Innenstadt einführen soll, ist umstritten. Dennoch haben Stadtrat und Bauausschuss mehrheitlich entschieden, das Ringkonzept für ein Jahr zu testen. Der Verkehr würde dann linksdrehend im Einbahnstraßen-System vom Borenweg über Denkmalstraße und Römermauer bis zum Karenweg führen.
Die Kosten für die Testphase, die frühestens Anfang kommenden Jahres umgesetzt wird, hat die Stadtverwaltung grob mit 43 000 Euro kalkuliert. Der Rat hat die Verwaltung beauftragt, eine Planung zu erarbeiten, wie das Ringsystem ausgeführt werden soll. Darüber werden Bauausschuss und Stadtrat erneut beraten. Alles andere als begeistert von der Idee sind folgende TV-Leser, die sich auf unseren jüngsten Bericht gemeldet haben:

Anni Molitor, Bitburg: "Der Einbahnstraßenring ist der größte Schwachsinn aller Zeiten. Hat Bitburg denn noch nicht genug Schulden? Muss auch noch Geld für so einen Schwachsinn ausgegeben werden? Ich teile die Meinung von Peter Berger, der im Rat ein Verkehrskonzept gefordert hat, das auch Fußgänger und Radfahrer berücksichtigt und finde die Idee von Peter Kockelmann gut, zu diesem Thema einen Bürgerentscheid zu machen."

Marianne Verkoyen, Bitburg: "So viel zum Thema Umweltschutz, ökologisches Handeln und Energiesparen. Dieser Einbahnstraßenring ist wirklich das Vorletzte, was wir in Bitburg brauchen! Diese 43 000 Euro, die die Stadt in den provisorischen Einbahnstraßenring investieren will, kann man wirklich sinnvoller anlegen."scho