Übung für den Ernstfall

Sirenengeheul in Jünkerath, Lissendorf, Stadtkyll, Esch und Feusdorf: Dort haben Einsatzkräfte aus dem gesamten Kreis Vulkaneifel das Vorgehen bei einem schweren Unglück geübt.

Jünkerath. Zum Glück ist es nur eine Simulation: Im Bereich der Gleise 3 und 4 sind laut Übungsszenario ein vollbesetzter Bauzug und zwei vollbesetzte Autos zusammengestoßen. Der Bauzug geriet in Brand, die Insassen im Auto wurden eingeklemmt und eingeschlossen.
Insgesamt galt es 15 Verletzte zu retten und zu versorgen. Ziel der Übung war das Zusammenwirken aller Hilfsorganisationen mit dem Notfallmanagament der Deutschen Bahn. Beteiligt waren auch das Technische Hilfswerk (THW), Ortsverband Daun, sowie die Schnelleinsatzgruppe des Landkreises Vulkaneifel. Während die Feuerwehren Personen aus dem Zug retteten und sich Zugang zu den Verletzten in den Fahrzeugen verschafften, leuchtete das THW die Einsatzstelle aus. Die Schnelleinsatzgruppe baute einen Behandlungsplatz auf, wo alle Verletzten und weitere Betroffene versorgt werden konnten.
Insgesamt waren etwa 100 Einsatzkräfte, ein Bahn-Notfallmanager und 15 Statisten an der Übung beteiligt. Durch die ständige Absprache mit dem Notfallmanger war die Sicherheit aller Teilnehmer im Bahnhofsbereich gewährleistet. red