Umbau des Dorfgemeinschaftshauses beginnt erst 2015

Umbau des Dorfgemeinschaftshauses beginnt erst 2015

Eigentlich war der Plan der, noch in diesem Jahr mit dem seit langem vorgesehenen Umbau des Stahler Dorfgemeinschaftshauses zu beginnen. Doch dazu fehlt bislang noch grünes Licht aus Mainz.

Bitburg-Stahl. In der Zeit vor Weihnachten haben die Mitarbeiter der Post und Paketdienste einiges zu tun. Viele Sendungen müssen spätestens bis Heiligabend beim Empfänger sein. Der Brief aus Mainz, mit dem man im Bitburger Rathaus fest rechnet, gehört nicht unbedingt dazu.
Zwar wird auch dieses Schreiben erwartet. Doch ob es nun vor oder nach Weihnachten kommt, spielt jetzt auch keine Rolle mehr. Denn eines steht fest: In diesem Jahr wird mit dem Umbau des Dorfgemeinschaftshauses in Stahl nicht mehr begonnen. "Wir warten noch auf den Bescheid aus Mainz", sagt Berthold Steffes, Leiter des städtischen Bauamts. "Und sobald dieser da ist, können wir loslegen." Dass dieser Bescheid noch nicht vorliegt, hängt damit zusammen, dass die Planung zwischenzeitlich geändert wurde.
Mit dem Umbau des Dorfgemeinschaftshauses beschäftigen sich der Stadtrat und auch der Ortsbeirat nämlich schon seit gut zehn Jahren. Aufgrund der Stahler Neubaugebiete und dem damit verbundenen stetigen Wachstum der Einwohnerzahl kam vor einigen Jahren die Idee auf, das denkmalgeschützte Gemeindehaus um einen großen Saalanbau zu erweitern.
Das Projekt war allerdings aufgrund der Größe und der Kosten (im Gespräch waren zeitweise 900 000 Euro) von Anfang an umstritten. Nachdem der Stadtrat dem Konzept im Januar schließlich zugestimmt hatte, wurden seitens der Stadtverwaltung im Sommer neue Pläne erarbeitet. Mit dem Ziel, sowohl die Kosten als auch den Umfang der Baumaßnahme zu reduzieren. Über diese abgespeckte Version, deren Kosten laut Planung bei 690 000 Euro liegen, wurde dann in den Gremien erneut beraten.
Hinter den Kulissen hat es dabei ordentlich gekracht (der TV berichtete). Letztlich aber haben sowohl der Ortsbeirat als auch der Stadtrat im Oktober dann schließlich der abgespeckten Variante zugestimmt. Im städtischen Haushalt ist die Investition längst eingeplant.
Das Einzige, was jetzt noch fehlt, ist der Bewilligungsbescheid aus Mainz. Der jedoch gilt als ziemlich sicher. Schließlich hatte das Land zuvor bereits die teurere Variante genehmigt. uhe