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Umlagen senken, bringt nichts

Gemeinden : Die Umlage zu senken, bringt nichts

Den Ortsgemeinden geht das Geld aus. Die Aufgaben wachsen, die Einnahmen sinken - zum Beispiel durch Umlagen an die Verbandsgemeinde. Von Selbstverwaltung kann schon lange keine Rede mehr sein. Es geht nur noch darum, irgendwie schwarze Zahlen zu schreiben.

Aber auch die VGs haben nichts zu verschenken. Das wurde beim kürzlich verabschiedeten Sparhaushalt der Speicherer deutlich. Die Kosten für Sozial- und Jugendhilfeprojekte steigen weiter. Der Brandschutz erweist sich als zusätzlicher Geldfresser. Kein Wunder, dass kaum noch investiert wird.

Kurzum: Die Umlage zu senken, löst das Problem nicht. Zum einen ist der Umlagensatz in Speicher im Vergleich zu anderen VGs in der Region schon niedrig angesetzt. Zum anderen ist einfach nicht genug Geld im Topf.

Dabei wäre es vorhanden. Schließlich geht es der deutschen Wirtschaft so gut wie nie. Von der Konjunktur müssen auch die Kommunen profitieren. Es braucht mehr Förderung vom Land und vor allem vom Bund, um die Selbstverwaltung der Gemeinden zu erhalten.

c.altmayer@volksfreund.de

(cha )