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Und für einen Moment herrscht Ruhe auf dem Prümer Hahnplatz

Und für einen Moment herrscht Ruhe auf dem Prümer Hahnplatz

Ein hell erleuchteter Platz, Menschen stehen andächtig auf der Straße - die Stimmung beim Turmblasen, das am Wochenende stattgefunden hat, ist einzigartig. Das gilt auch für den Weihnachtsmarkt auf dem Johannisplatz.

Prüm. Normalerweise herrscht auf dem Hahnplatz hektischer Alltag - am ersten Advent ist das aber anders. Wenn die Menschen zu Hunderten mitten auf dem Kreisverkehr und über den ganzen Platz verteilt stehen, Stille einkehrt, die weihnachtlich geschmückten Bäume und Häuser richtig zur Geltung kommen, dann ist die Zeit für das Turmblasen gekommen. Hoch oben von der Basilika, dem Balkon des Goldenen Sterns und aus den beiden anderen Himmelsrichtungen des großen Platzes erschallt getragener Trompetenton. Die große Menschenmenge lauscht. Ganz im Gegensatz zu der Kommerzialisierung des Weihnachtsfestes und der Zeit davor kann man in Prüm in diesem Moment den ursprünglichen Sinn des Advents, der Vorbereitung auf das zweithöchste Fest der Christenheit, erleben.
In Prüm gelingt es auch, diese Stimmung auf den Weihnachtsmarkt auf dem Johannisplatz und in den Räumen des Konvikts zu übertragen. Die Gänge und Räume der alten Schule sind dicht besetzt mit Ständen, die Kunsthandwerk anbieten. Hier gibt es Schmuck, Glaskunst oder Vogelhäuser zu kaufen. Dicht stehen die Buden auf dem Johannisplatz. Die Besucher wärmen ihre Hände an Tassen mit heißen Getränken. Auch die Verkäufer vom Oliver-Team, die Weihnachtsschmuck anbieten, sind zufrieden: "Es macht Spaß, im Büdchen zu stehen und zu plaudern." stbr