ALSDORF: Und runter von der Trasse

ALSDORF : Und runter von der Trasse

Ab Donnerstag wird der Verkehr zwischen Niederweis und Alsdorf umgeleitet.

Es geht in großen Stücken voran: Seit vergangenem Herbst laufen die Arbeiten am kreuzungsfreien B257-Anschluss zwischen Alsdorf und Niederweis. Vor einigen Tagen nun wurde mit dem Aufbringen der Asphaltdecke der neuen Bundesstraßenauffahrt in Richtung Bitburg begonnen.

Damit werden die Voraussetzungen für den nächsten Schritt geschaffen. Wie der Landesbetrieb Mobilität (LBM) Gerolstein mitteilt, wird es ab kommenden Donnerstag eine Änderung der Verkehrsführung in diesem Bereich geben. Ab dann nämlich soll die B257 im Bereich der neuen Anschlussstelle komplett gesperrt werden, damit nun mit den Arbeiten auf der Trasse der Bundesstraße begonnen werden kann.

Für den Verkehr zwischen Bitburg und Irrel wird dazu eine Umleitung eingerichtet. Aus Richtung Irrel kommend führt diese von der Abfahrt bei Niederweis zunächst über die parallel zur B257 verlaufende K94.

In Höhe des neuen Anschlusses wird der Verkehr dann über die frisch asphaltierte Auffahrt wieder auf die B257 geführt. Der Verkehr aus Bitburg in Richtung Irrel wird ebenfalls über diese Umleitung geführt. Voraussichtlich bis Ende des Jahres soll diese Regelung gelten.

Rund 4,5 Millionen Euro werden in das Straßenbauprojekt investiert, zu dem neben der Errichtung einer Anschlussstelle mit ihren insgesamt rund 600 Meter langen Anschlussrampen auch noch der dreispurige Ausbau der B257 auf einer Länge von mehr als 900 Metern in Höhe der Ortslage Alsdorf gehört. Ebenfalls Teil der Gesamtmaßnahme ist darüber hinaus die Erneuerung des Überbaus der B257-Brücke über die K94.

Die Maßnahme ist Teil des B257-Verkehrssicherheitskonzepts, das der Landesbetrieb Mobilität Gerolstein seit Jahren systematisch abarbeitet. Dieses Konzept sieht vor, sämtliche Anschlüsse der Bundesstraße zwischen Bitburg und Irrel kreuzungsfrei zu gestalten. Mit dem Anschluss bei Niederweis wurde vor wenigen Jahren der Anfang gemacht.

Der Anschluss südlich von Alsdorf, an dem jetzt gearbeitet wird, soll den derzeitigen Anschluss zwischen Alsdorf und Wolsfeld ersetzen. Danach ist dann laut LBM der Knotenpunkt bei Messerich dran und als letztes schließlich noch die Umgestaltung des Anschlusses nördlich von Wolsfeld.

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