Ungeboren auf CD

BITBURG. (red) "Die werdenden Eltern sind begeistert, wenn sie die bewegten Ultraschallbilder ihres Nachwuchses im Mutterleib sehen und auf CD mit nach Hause nehmen können", freut sich Dr. Josef Spanier, der Chefarzt der Abteilung für Gynäkologie am Clemens-August-Krankenhaus. Eine neue, 20 000 Euro teure Sonde macht dies möglich.

Die Eltern können ihr Kind somit live beim Daumenlutschen beobachten. Vor allem Befunde, die einen Verdacht auf eine Fehlbildung begründen, können mit dem Verfahren analysiert werden. "Wir bieten beispielsweise Ultraschalluntersuchungen der Wirbelsäule oder des Herzens an", sagt Dr. Spanier. Wenn Herzfehler in der Familie vorkommen oder Chromosomenfehler vorliegen, sollten diese Untersuchungen durchgeführt werden, um frühzeitig eine Therapie einleiten zu können.

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