Unter Dach und Fach

PRÜM. Die "Prümer Jahreszeiten" (der TV berichtete) scheinen im Frühling einen Höhepunkt zu liefern: Die Grenzlandschau/Comisa (GLS) ist mit gut 200 Ausstellern bereits ausgebucht. Im Rahmenprogramm soll Patrick Lindner volkstümlich gepolte Herzen erwärmen.

GLS-Organisator Georg Sternitzke lässt zu Beginn des TV -Gesprächs direkt die beste Nachricht raus: "Die Vorbereitungen laufen hervorragend. Wir sind ausgebucht. Dabei haben wir noch gar nicht viel Werbung gemacht." "Ich habe mich auch ein bisschen gewundert", bekennt Stadtbürgermeisterin Mathilde Weinandy. "Ich hätte nicht damit gerechnet, dass so viele kommen. Aber das zeigt die Kontinuität, die Prüm als Marktort hat. Das ist rundum positiv für uns."Aussteller-Zahl wächst wieder

Rund 200 Aussteller haben gemeldet, etwas mehr als vor zwei Jahren. "Und wir haben kaum Abmeldungen zu verzeichnen", sagt Sternitzke. Die Grenzlandschau - vom 29. April bis zum 5. Mai - scheint ein Renner zu bleiben. Und vielleicht ist die Ausstellung sogar ein Hinweis auf neue Zuversicht bei Handel und Handwerk. Georg Sternitzke: "Ich war ja zunächst auch pessimistisch angesichts der Wirtschaftslage. Aber die Anmeldungen werte ich als Indiz, dass es den Firmen vielleicht doch nicht ganz so schlecht geht - und dass sie Wert auf die Präsenz bei der GLS legen." Neu ist diesmal ein eigenes Ausstellungszelt für die Autohändler. "Das liegt daran, " sagt Sternitzke, "dass sich die Händler mit weniger Geld-Einsatz und in sauberer Umgebung präsentieren wollten." Bisher nämlich hatte der Eifelregen so manche Verhandlung unsanft unterbrochen - und die Ausstellungsfläche in einen matschigen Parcours verwandelt. Anschließend mussten die Fahrzeuge immer wieder geputzt werden. Zudem stellt die Stadt neben dem Großzelt eine Bewirtung für alle im gemeinsamen Zelt bereit. "Auch das ist kostengünstiger. Die Händler brauchen keine eigenen Zelte und keine Extra-Bewirtung mehr bereit zu halten. Das bekommen sie jetzt von uns", sagt Sternitzke. Auf mehr Ausstellungsfläche als bisher wird sich auch die Landwirtschaft präsentieren, vor allem im rund 15 000 Quadratmeter großen Freigelände. Dort haben die Organisatoren außerdem zusätzliche Stellflächen für kleinere Stände eingerichtet.Mehr für Kinder und Jugendliche

Im Rahmenprogramm will das Haus der Jugend - neben der Kinderbetreuung durch die Berufsbildende Schule - sein bisheriges Angebot noch erweitern. Wie das im Einzelnen aussehen soll, werde in den kommenden Tagen besprochen. Weitere organisatorische und programmatische Details werden ebenfalls demnächst geklärt. So möchte Mathilde Weinandy alle Markthallen-Wirte zum Gespräch einladen, um "auch über deren Anliegen zu sprechen". Im Rahmenprogramm will Festwirt Werner Arens Unterhaltung für alle Generationen und Geschmäcker servieren: Start ist am Freitag, 29. April, bei einer Rock-Nacht mit drei Live-Bands. Geplant ist außerdem eine "Ü 30-Party". Und für die volkstümlich ausgerichteten Besucher hat Arens einen richtig prominenten Interpreten verpflichtet: Patrick Lindner hat seinen Auftritt in der Abteistadt bereits zugesagt.

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