Unterwegs bei der Starkholz-Ernte

Unterwegs bei der Starkholz-Ernte

Rein ins Auto, raus in den Wald: Im Staatswald St. Thomas hat Revierleiter Volker Teepen die alten Buchen schon markiert, die dieses Jahr gefällt werden sollen. Der Staatswald St. Thomas zählt zum Revier Waldeifel: eines von drei staatlichen Revieren.

St. Thomas/Bitburg. Rund 14 000 Hektar Wald umfasst das Gebiet des Bitburger Forstamts - verteilt auf rund 400 Hektar Staatswald, knapp 7500 Hektar Gemeindewald, 6000 Hektar Privatwald und 140 Hektar landeseigene Naturschutzflächen.

Die Waldflächen erstrecken sich auf den Gemarkungen der Stadt Bitburg sowie der Verbandsgemeinden Bitburg-Land, Kyllburg und Speicher, verteilt auf rund 11 000 Privatwald-Eigentümer und 62 Gemeinden.

Mit der Forstrevierreform gibt es zum 1. Januar 2009 im Bitburger Forstamts-Bezirk sieben statt wie bisher neun Reviere (der TV berichtete). Drei davon werden staatlich bewirtschaftet: das Revier Waldeifel sowie die Reviere Bitburg-Land Nord und Bitburg-Land Süd. Zwei Reviere werden kommunal bewirtschaftet: Bitburg-Fließem-Steinborn und Speicher. Zwei sind Privatwald-Betreuungsreviere.

Rund 80 000 Festmeter Holz werden im Bitburger Forstamts-Gebiet insgesamt im Jahr geschlagen. Davon rund 60 000 Festmeter im Staats- und Gemeindewald und rund 20 000 Festmeter im Privatwald. Das Holz aus dem Privatwald verkauft die Eifel-Holz GmbH, den Rest das Forstamt Bitburg. Verteilt auf die wichtigsten Baum-Arten ist der Einschlag wie folgt:

52 000 Festmeter Fichte und Douglasie;

17 000 Festmeter Buche und sonstiges Laubholz;

8000 Festmeter Kiefer und Lärche sowie

3000 Festmeter Eiche.