(Update) Chemielager eines Baustoffhandels in Bitburg in Brand geraten - Keine Giftstoffe freigesetzt

(Update) Chemielager eines Baustoffhandels in Bitburg in Brand geraten - Keine Giftstoffe freigesetzt

In der Johannes-Kepler-Straße in Bitburg hat das Chemielager einer Firma gebrannt. Zwei Mitarbeiter, die versucht haben, das Feuer zu löschen, wurden vorsorglich ins Krankenhaus gebracht.

Weil ein Industriebrand gemeldet worden sei, seien Polizei, das Rote Kreuz und alle verfügbaren Kräfte der Feuerwehr am Freitagnachmittag gegen 13.40 Uhr ausgerückt, sagt Rolf Deviscour von der Polizei Bitburg.

Weil die Einsatzkräfte nicht wussten, ob Chemikalien freigesetzt wurden, evakuierte die Feuerwehr das Gebäude. Zwei Mitarbeiter hätten versucht, das Feuer zu löschen, sagt Deviscour. "Die haben dann aber gemerkt, das hat keinen Zweck, sind raus und haben die Tür zu gemacht - völlig richtig", sagt der stellvertretende Dienstgruppenleiter. Die beiden seien vorsorglich ins Krankenhaus gebracht worden, um zu schauen, ob sie eine Rauchgasvergiftung erlitten hätten.

Um 14.05 Uhr war das Feuer gelöscht, Chemikalien hätten keine gebrannt. "Das ist nochmal gut gegangen", sagt Deviscour. Allerdings hätten Kunststoffe gebrannt, kleine Plastikstifte zur Befestigung von Dämmmaterial, die dort gelagert gewesen seien, das sei auch nicht gut.

Die Ursache für den Brand sei noch nicht klar, den Sachschaden schätze der Geschäftsführer der Firma auf 3000 Euro, sagt Deviscour.

Mehr von Volksfreund