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Neue Corona-Sichtungsstellen des Eifelkreises : Update: Drive-In-Tests diese Woche in Körperich, Daleiden und jetzt steht auch Bleialf fest

Neue Corona-Sichtungsstellen des Eifelkreises : Update: Drive-In-Tests diese Woche in Körperich, Daleiden und jetzt steht auch Bleialf fest

Eifelkreis und DRK testen diese Woche tageweise auch in Körperich, Daleiden und Bleialf. Hier werden Menschen beraten, die sich sorgen, sich mit Corona infiziert zu haben.

(de) Seit Dienstag vergangener Woche ist die Corona-Sichtungsstelle der Kreisverwaltung unter Leitung des DRK in Bitburg in Betrieb. Mehr als 500 Menschen haben dort bisher Rat gesucht. „Auffällig ist, dass aus dem deutsch-luxemburgisch-belgischen Grenzgebiet kaum Testpersonen erschienen sind“, sagt Landrat Joachim Streit. Ob dies an der Entfernung liegt oder ob Grenzpendler sich in Luxemburg testen lassen, sei offen. Oder sollte es im Grenzraum überhaupt keine Corona-Fälle geben?

Um den Menschen entgegenzukommen, hat der Landrat zusammen mit dem Leiter der Bitburger Sichtungsstelle, Torsten Meier, und den Bürgermeistern Andreas Kruppert (Verbandsgemeinde Arzfeld) und Moritz Petry (Verbandsgemeinde Südeifel) sowie Aloysius Söhngen (Verbandsgemeinde Prüm) zusätzliche Vor-Ort-Termine des Test-Drive-In geplant.

Los geht es am Mittwoch, 25. März, 10 bis 14 Uhr, in Körperich an der Gaytalhalle. Der nächste Termin ist am Freitag, 27. März, 10 bis 14 Uhr in Daleiden an der Grundschule. Und schließlich am Sonntag, 29. März, 10 bis 14 Uhr, an der Realschule Plus in Bleialf.

Hier gilt das, was seit einer Woche auch bereits in Bitburg praktiziert wird: Es ist kein Massentest. Die Ratsuchenden werden von geschulten Mitarbeitern des Deutschen Roten Kreuzes zunächst nach Richtlinien des Robert-Koch-Instituts befragt. Sollte sich dabei herausstellen, dass ein begründeter Verdacht auf eine Infektion besteht, wird auch gleich vor Ort ein Abstrich genommen, der dann ins Labor geht.

Da die Krankenkasse die Kosten trägt, sind Personalausweis und die Versicherungskarte der Krankenkasse mitzubringen. Vor Ort sind auch Ärzte, die die Patienten weiter beraten – und gegebenenfalls auch ein Rezept ausstellen.

Zudem bittet die Kreisverwaltung: „Bereits positiv in Luxemburg Getestete sollten sich dringend beim Gesundheitsamt der Kreisverwaltung melden. Nach dem Infektionsschutzgesetz ist dazu jeder verpflichtet.“ Das Unterlassen kann strafrechtlich geahndet werden. Der Betrieb des Bitburger Drive-In-Tests läuft wie gewohnt weiter.