Verein "Tierart" bietet Hilfe

Zum Bericht "Füchse sorgen für harte Töne im Stadtgebiet" (TV vom 28. Juni):

Mein Vater hatte den TV über die Ereignisse an der Mainzer Straße informiert, damit möglichst viele Leser erfahren, welche Möglichkeiten Wildtierauffangstationen in ähnlichen Situationenbieten können. Statt der praktischen Hilfestellung wurde in dem Artikel aber leider ein "Nachbarschaftsstreit" mit angeblich "harten Tönen" herbeigeredet und die "Angst vor Krankheiten" eher geschürt.Doch ist ein Fuchs als Kulturfolger nicht ungewöhnlich und stellt keine Gefahr dar, wenn er regelmäßig entwurmt wird, wie es hier durch meinen Vater geschehen ist. Da ein Fuchs pro Jahr einige Tausend Mäuse frisst, kann auf die problematische Nagerbekämpfung mit Gift oft verzichtet werden. Leider wird in dem Artikel auch nicht auf Widersprüche hingewiesen, beispielsweise woher denn die jungen Füchse kamen, wenn der gefangene Fuchs "definitiv keine Fähe" gewesen sein soll. Da viele Jäger und auch die zuständigen Behörden offenbar nicht über mögliche Auffangstationen informiert sind und auch mich diese Suche einige Stunden und viele Telefonate gekostet hat, kann es für künftige Fälle hilfreich sein, eine geeignete Stelle zu kennen.Hilfe und Rat im Fall des Auffindens von verwaisten Wildtieren gibt der Verein "Tierart" unter Telefon 0179/1102513, Internet: www.tierart.de.Sabine Wanderburg,Tierärztin, Süsel

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