verkehr

Zur Berichterstattung zum geplanten Bitburger Innenstadtring meinen diese Leser:

Müssen wir beim kommenden Linkskreisel in Bitburg künftig mit ortsunkundigen Autofahrern rechnen, die - von ihrem Navigationsgerät geleitet - gegen die Einbahnstraßen fahren? Beispiele für solche Navi-Hörigkeit gibt es genug, wie die Autofahrer, die in einen Fluss fahren, weil ihnen das Navigationsgerät an einer Fähre eine Brücke vorgegaukelt und weil die Fähre am anderen Ufer liegt, oder Lastwagenfahrer, die von Feld- oder Waldwegen geborgen werden müssen, weil das Navi meinte, dass es sich um Verbindungsstraßen zum nächsten Ort handelt. Ich frage mich ohnehin, wie es den Anbietern von Navigationsgeräten gelingen soll, ihre Programme so kurzfristig auf die neue Verkehrsführung in Bitburg umzuprogrammieren und die Geräte zu aktualisieren. Deshalb denke ich schon, dass bei der Technikgläubigkeit mancher Menschen künftig auch in Bitburg mit Geisterfahrern zu rechnen ist. Uns Ortskundigen könnte dies ja egal sein, ausgenommen uns kommt mal im verbotenen Gegenverkehr einer entgegen, der meint, dass er dank Navi im Recht ist. Kurt Weiser, Herforst